Emergency Room und warum wir Versager sind

Hundepflege und was alles so dazugehört

Kürzlich widerfuhr uns ein Erlebnis der ganz besonderen Art, seitdem ist uns bewußt, dass wir bislang in Sachen Hundeerziehung und noch viel mehr in Sachen Hundepflege total versagt haben.

Und das kam so:

Wir hatten ja bereits geschrieben, dass wir für die ersten 14 Tage in einem Appartement in der Stadt untergekommen sind. Ganz passabel, recht ruhig, nicht zu klein, aber eben in der Stadt. Von den Stunden am frühen Morgen oder spät am Abend einmal abgesehen, sehr heiß.

Morgens drehen wir also eine kleine Hunderunde, immer angeleint, auf einem Grünstreifen und am Straßenrand entlang. So ca. 30 – 45 Minuten. Nicht wirklich sehr erquickend für alle Beteiligten. Anschließend sind Oskar und Bruno platt, saufen und legen sich hechelnd hin. Inzwischen ist es nämlich heiß geworden.
Am Abend das gleiche Spiel.

Vor einigen Tagen wurden wir eingeladen von einer sehr freundlichen Familie, die etwas außerhalb auf der Höhe gelegen ein wunderschönes Haus mit tollem Garten bewohnt. Hanglage, tropischer, abwechslungsreicher und farbenprächtiger Garten.
Der Herr des Hauses war bis vor kurzem stolzer Besitzer eines Boxer-Rüden namens „Greif“, der vor ca. 6 Wochen im Alter von 13 Jahren verstorben ist.
Natürlich war er von unseren „Rassehunden“ begeistert. Wehmut….und Trauer.
Kurz, er bot uns an, unsere Hunde für einige Tage in Pflege zu nehmen. Das Angebot kam uns verständlicherweise nicht ganz ungelegen.
Am nächsten Tag also schlugen wir dort mitsamt Boxern, Futter, Leckerli usw. auf.
Damit wir schon einmal einen anständigen Tierarzt kennenlernen, wurde diesem unser Besuch im Haus am Hang mit Garten usw. avisiert.
Da staunten wir aber nicht schlecht….vorgefahren kommt eine Art transportable Tierarztpraxis. Dem Fahrzeug entsteigt – da blieb uns die Spucke weg – ein in OP-Tracht gewandeter Tierarzt. Um den Hals hängend eine Atemschutzhaube und ein Stethoskop. Super der Auftritt. Begleitet von einer rassigen, gleichfalls professionell gewandeten Assistentin. Wirklich beeindruckend…
Längerer Small-Talk. Schließlich überreichte er uns sein Programmheft mit diversen Allround Pflegeangeboten für Hunde. Monatlich z.B. Nagelmaniküre, Fellpflege, Ohrenreinigung, Massage, Waschen, Bürsten, Legen. Eben alles, was so ein Rassehund beanspruchen kann.
Wir wurden immer stiller, unsere armen, von uns über so viele Jahre heftig vernachlässigten Tiere…
Peinlich, peinlich… Wir haben so schrecklich versagt!!!

Und dann die Zahnpflege. Auch diese wurde von uns natürlich nicht ordnungsgemäß durchgeführt, aber jetzt wissen wir es besser.

Demnächst mehr…..

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Der Ambulanzwagen des Tierarztes

Ein Gedanke zu „Emergency Room und warum wir Versager sind“

  1. Ups, ich sollte dringend mal über Gipsy’s „Pflegezustand“ nachdenken …
    Eigentlich müsste sie bei den Summen, die ich schon beim Tierarzt gelassen habe, schon goldene Pfoten haben, aber scheinbar habe ich grundlegend etwas falsch verstanden! 😉

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