Bemerkenswert

Segesta – griechischer Tempel

Segesta
Der Tempel von Segesta

Sizilien bietet eine unglaubliche Fülle an Tempeln aus griechischer und römischer Zeit, normannischen Kirchen, Amphitheatern, Ausgrabungsstätten und Museen. Ungefähr 80 Kilometer westlich von Palermo befindet sich scheinbar völlig unmotiviert in der Landschaft bei Segesta (Wikipedia) ein freistehender, sehr gut erhaltener, griechischer Tempel aus der Zeit um ca. 400 v. Chr.

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Das griechische Theater bei Segesta
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Frühlingspracht

Eine eindrucksvolle Lage, leider etwas getrübt durch die in Sichtweite verlaufende Autobahn. Ich war fast der einzige Besucher, so dass ich ungestört den Tempel und die Umgebung besichtigen konnte. In der Nähe, auf einem Berghügel gelegen befindet sich ein antikes griechisches Theater mit einer grandiosen Aussicht auf den Golf von Castellammare. Während des Sommers finden hier inzwischen wieder Theateraufführungen statt. Die Aussicht von hier oben ist wirklich beeindruckend! IMG_20190405_140258In dieser Jahreszeit, Anfang April, sind die umgebenden Flächen übervoll mit Blüten; alles grünt und leuchtet.

Die Übernachtung war recht schnell geregelt. Am Eingang zum Tempelgelände fand ich am Kassenhäuschen einen Hinweis zu einem „Casa Rural“, das sind zum Teil sehr empfehlenswerte meist abseits gelegene Bauern- oder Landgasthöfe, die neben vorzüglicher Küche auch Übernachtunsgmöglichkeiten anbieten. Das nennt sich Agriturismo. Ein Link findet sich hier.

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Agriturismo, „Tenute Margana“ bei Segesta

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Ein kurzer Anruf bei Tenute Margana genügte und nach einer Anfahrt über eine leicht herausfordernde Schlaglochpiste traf ich am späten Nachmittag auf dem Bauernhof ein. Jetzt wurde es auch schon empfindlich kühl, begann langsam zu dämmern und ich unternahm schnell noch zu Fuß einen kleinen Ausflug um (hoffentlich) einen Blick von oben auf die grandiose Landschaft und vor allem auf den Tempel von Segesta zu bekommen. Und es hat sich gelohnt!

Blick auf den Tempel von Segesta
Blick auf den Tempel von Segesta
Blick auf den Tempel von Segesta
Blick auf den Tempel von Segesta
Panoramablick auf Segesta
Panoramablick auf Segesta (bitte auf das Bild klicken)
Nachtisch. Köstlich!!!
Nachtisch. Köstlich!!!
Abendessen
Abendessen

 

So und jetzt zurück zum Abendessen; quer über Wiesen und einige steile Abhänge schnell zurück vor der Dunkelheit zum Bauernhof und sehen, was es dort zum Abendessen gibt.
Mit mir waren noch zwei weitere Gäste zum Abendessen anwesend und das war´s dann auch. Ein sehr freundlicher Gastgeber, der mir aufmerksam seine Spezialitäten servierte. Vor allem der Nachtisch war der Hammer!!! Und nicht zu vergessen der passende Wein und zum Abschluß noch ein Grappa – oder waren es zwei?

Grappa
Zum Abschluß Grappa

Mit diesem Tag war ich sehr zufrieden. Aus Palermo heraus eine recht einfache Anfahrt, ein beeindruckender Tempel und ein Amphitheater in einer grandiosen Landschaft. Dann auch noch eine fantastische Unterkunft, tolles Essen und ein wunderbarer Panoramablick auf den großartigen Tempel von Segesta.

Unterkunft bei "Tenute Margana"
Unterkunft bei „Tenute Margana“ (bitte klicken)
Agriturismo Tenute Margana
Agriturismo Tenute Margana
Tenute Margana
Blick auf Tenute Margana
Tenute Margana
Tenute Margana
Bemerkenswert

Tag 3 – Von Mühldorf am Inn über den Brenner nach Rovereto

Tag 3 – Fahrt von Mühldorf am Inn über den Brennerpass nach Rovereto

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GPX-Datei zum Download

Die Fahrt über den Brenner verlief bei wunderbarstem Frühlingswetter sehr angenehm, entspannt, mit wenig Verkehr.

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Blick auf die Alpen
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„Pickerl“ zur Fahrt auf der Brennerautobahn angbracht
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Innsbruck
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Innsbruck
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Am Brennerpass
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Am Brennerpass
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Die Unterkunft in Rovereto

 

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Wandgemälde im Hotel in Rovereto
Bemerkenswert

Gorgan – Die Sinterterrassen von Badab Soort

Als ich mich noch zu Hause mit Gorgan und der Umgebung beschäftigte und Informationen sammelte, stieß ich unter anderem auf die Terrassen von Badab Soort.

Zu erreichen über eine 4-5stündige Anfahrt, zunächst entlang des Kaspischen Meeres und dann auf der Höhe von Sari, rein ins Gebirge. Die Route versprach spannend zu werden. Die Küstenebene ist sehr stark von Landwirtschaft geprägt, viel Grün, Wasser, Menschen auf den Feldern und relativ dicht besiedelt. Je weiter man ins Gebirge vordringt, desto stärker verändert sich das Bild; zunächst noch in den Tälern entlang der Flüsse, die aus dem Gebirge strömen, kleine Städte und Siedlungen. Je höher man kommt, desto karger und rauher wird die Landschaft. Die Straßen sind asphaltiert und ziemlich gut ausgebaut. Extrem kurvenreich.

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Auf der Fahrt ins Gebirge

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Auf der Fahrt ins Gebirge

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Auf der Fahrt ins Gebirge

Nach endloser Kurverei – mein Fahrer hatte ein ziemlich nervtötende Art zu fahren: immer Vollgas, bei hohen Drehzahlen, rasantes runterbremsen, beschleunigen, bremsen, sportlich, männlich eben – gelangten wir schließlich im Zielgebiet an.

Bemerkenswert

Yazd – Türme des Schweigens

Türme des Schweigens
Türme des Schweigens

Am südlichen Stadtrand von Yazd befinden sich die „Türme des Schweigens“. Wikipedia

Türme des Schweigens
Grabturm

Auf diesen Türmen, oder besser im offenen, ummauerten Innenteil der Türme, wurden bis ca. 1970 die Verstorbenen abgelegt und von den Vögeln verzehrt und bis auf die Knochen abgenagt (vgl. auch die Grabtürme von Sillustani, Südamerika). Die übrig gebliebenen Knochen wurden anschließend in den Gruben in der Mitte der Turmplattformen gesammelt (im Foto oben ist eine Grube gut zu erkennen).

Türme des Schweigens
360 Grad Foto eines Grabturms – bitte klicken

„Früher war es bei den Zoroastriern üblich, Leichname zur Luft- bzw. Himmelsbestattung in sogenannte Dakhmahs zu legen. In diesen runden, oben offenen „Türmen des Schweigens“ können Fleisch und Weichteile der Verstorbenen von Vögeln, nicht aber von Landtieren gefressen werden. Seit 1970 ist diese Art der Bestattung im Iran aus Gründen der Hygiene verboten. Heute werden Zoroastrier in Betongräbern beerdigt.[4] In Indien werden die traditionellen Bestattungen heute noch praktiziert, so zum Beispiel in Mumbai. Dort werden die Körper der Verstorbenen auf hohe Türme gelegt, und dienen den Raubvögeln als Nahrung. Die sieben „Türme des Schweigens“ umgeben die hängenden Gärten auf dem Malabar-Hill, mitten in der Stadt. So kommt es immer wieder zu Beschwerden und Diskussionen, da Teile der Leichen von Raubvögeln fallen gelassen werden“. (zitiert nach: Wikipedia)

Am Ende dieses Ausflugstages, nach meinem Besuch in Kharanaq, Chak Chak und Meybod, wollte ich unbedingt noch diese Grabtürme besichtigen. Auch hier hat sich die Anstrengung gelohnt. Am Fuße der Grabtürme befindet sich beim Eingangsbereich ein Parkplatz, eine Toilettenanlage mit frischem, kühlem Wasser und der moderne Friedhof der Zoroastrer. Dies soll der größte zoroastrische Friedhof der Welt sein.

Insgesamt befinden sich hier zwei Hügel, auf denen die Grabtürme errichtet wurden.

Von dort aus muss man zunächst ungeschützt, der Sonne ausgesetzt, eine längere freie Fläche durchqueren, bis man zum Fuß einer steilen Treppenanlage gelangt, die dann nach oben auf die Spitze eines Grabturms führt.

Bevor man in das Innere des Grabturms gelangt, bietet eine kleine Mauer etwas Schatten und man spürt sofort die kühlende Wirkung des hier fast immer herrschenden Windes (zu diesem Effekt siehe auch meine Informationen zu Badgir, Windturm, im Beitrag über Qeshm-Island).

Türme des Schweigens

Wasserspeicher mit zwei Windtürmen

Am Ausgang, bzw. Eingang des Geländes befindet sich ein Wasserspeicher, der von zwei Windtürmen flankiert wird.

Den heutigen Tagesausflug habe ich mit Hereza verbracht, einem sehr freundlichen und gut Englisch sprechenden jungen Mann, der zwar offiziell Wirtschaft studiert, der aber seine Zukunft mangels Jobangeboten eher im Hotelbereich sieht und jetzt dort bereits arbeitet. Für die Tagestour habe ich 40 Dollar bezahlt.

Bemerkenswert

Tabas – Süd Chorasan, Iran

Fotos

Ich hatte mir vorgenommen nach Tabas zu fahren, obwohl der Ort in den einschlägigen Reiseführern wie Lonely Planet noch nicht einmal erwähnt wird.

Warum? Zunächst einmal reizen mich Wüsten. An keinem Ort sieht man so deutlich den Unterschied zwischen lebensfeindlicher Welt, Wüste, und Leben, Paradies, so deutlich wie in der Wüste. Soeben noch ist da die brennende Hitze, der heiße Atem des Wüstenwinds, dann gibt es etwas Wasser, schon (oft wie mit dem Lineal gezeichnet) ist dort Grün, sind dort Schatten spendende Sträucher oder Bäume, der Wind kühlt auf einmal und Vögel singen.

Diesen Gegensatz finde ich faszinierend; und wenn man sich dann noch im Iran befindet wo der Begriff Paradies seinen Ursprung hat und wo die Park- und Gartenkultur ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses ist, dann muss ich einfach in die Wüste fahren, um eben genau dies zu erleben.

Ein wenig Internet-Recherche bei der Vorbereitung der Reise und mir war klar, es gibt dort einen Canyon und heiße Quellen die ich unbedingt sehen muss.

Und es hat sich gelohnt.

Noch etwas Interessantes gibt es in der Nähe von Tabas zu sehen:

Die Reste des amerikanischen Versuchs der Geiselbefreiung „Eagle Claw„.

Ein merkwürdiger Ort. Einerseits mit Stacheldraht weiträumig umzäunt, andererseits gelangt man eben doch recht leicht auf das Gelände, kann dort problemlos herumspazieren, anfassen und fotografieren. Ich habe Iraner beobachtet wie sie herumliegende Metallteile durch die Gegend und in einen Flugzeugrumpf hineinwarfen. Irgendwie wurde ich auch den Eindruck nicht los, dass bei dieser Zurschaustellung sehr viel Inszenierung dabei ist. Die Helikopterrümpfe sahen frisch gestrichen und irgendwie arrangiert aus.

Dann habe ich noch Wüste erlebt so wie wir sie uns üblicherweise vorstellen: gewellte Sanddünen, an deren Kämmen der Wind Sandfahnen abreißt.

Bei der Abfahrt mit der Bahn von Tabas nach Mashad gab es im Bahnhof von Tabas noch eine wunderbare Musikvorstellung im Büro der Bahnhofspolizei.

Musik, wie sie auf der Polizeiwache im Bahnhof Tabas live gespielt wurde

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Musik-Video

Bemerkenswert

Isfahan – II

Fotos

Wenn ich sagen würde Isfahan ist das bisherige Highlight meiner Reise, dann geschähe Yazd ein Unrecht und vor allem Shiraz. Eigentlich kann und mag ich mich nicht entscheiden – muss das überhaupt sein, alle drei genannten Städte sind so oder so auf jeden Fall eine Reise wert? – aber dennoch liegt Isfahan auf meiner Rangliste ganz vorne.

Das ist vermutlich der wirklich beeindruckenden Gesamtkomposition geschuldet, es ist einfach von allem immer etwas Großartiges vorhanden: die zauberhaften, gepflegten, bunten, duftenden, blühenden Park- und Gartenanlagen zu beiden Seiten entlang des Flusses Zayandeh. In ihnen zu flanieren, sich einfach irgendwo hinzusetzen, den betörenden Duft der Blumen zu genießen, die Menschen zu betrachten, die gleichfalls entspannt und genießend schlendern oder einfach zwischen blühenden Sträuchern und den zahlreichen Blumenbeeten liegen, ist vielleicht das Zauberhafteste was diese Stadt zu bieten hat. Wenn dann noch die untergehende Sonne ihr warmes Licht über alles das legt und dann noch unter den Brückenbögen Gesang ertönt, ja dann könnte man wahrscheinlich einfach sitzenbleiben und still sein.

Und die Basare mit ihren Kunsthandwerkern, die eine die Augen blendende Pracht verstrahlen. Eigentlich meint man doch alles schon gesehen zu haben, um dann doch immer wieder stehenzubleiben, ein bislang noch nicht entdecktes Detail zu bewundern, noch einen Tee oder Café zu trinken, den zurückhaltenden Händlern zuzusehen, oder die Handwerker bei ihrer Arbeit zu bewundern.

Wie selbstverständlich wird man eingeladen bei der Arbeit zuzusehen.

Bemerkenswert

Isfahan – I

Die Busfahrt von Yazd nach Isfahan verlief sehr schnell und bequem. Sie dauerte 4 Stunden und es waren mit mir nur 3 Fahrgäste an Bord.

Die Landschaft ist eintönig, ebene, karge Wüste, nur gelegentlich unterbrochen von kleineren grünen Flecken und 1 oder 2 Städtchen.

Unterwegs überholten wir diesen deutschen Motorradfahrer.

Schon bei der Einfahrt in die Stadt waren sehr viele gepflegte Grünanlagen zu sehen. Eine moderne und sehr lebendige Stadt mit entsprechendem Strassenverkehr.

Die Fahrt mit dem Taxi zu meiner Unterkunft verlief sehr schnell, allerdings erst nach einer längeren Verhandlungsphase. Generell bewegen sich die Taxipreise innerstädtisch immer irgendwo im Bereich zwischen 8000 und höchstens und 20.000 Tomans, je nach geschätzter Entfernung und Verhandlungsgeschick und -laune.

Meist zeige ich einen 100.000 Rial-Schein und gut ist. Das entspricht ungefähr 1,50 €.

Die Unterkunft ist diesmal recht luxuriös, ein Appartement, das ich mir mit einer Textil-Designerin aus Slowenien teile.

Gefunden über homestay.com.

Bemerkenswert

Rund um Yazd – Kharanaq, Chak Chak, Meybod

Die heutige Tagestour rund um Yazd führte mich nach Kharanaq (ein verlassenes Dorf), Chak Chak (zarathustrische Pilgerstätte), Meybod (Dorf nördlich von Yazd mit einem sehenswerten Taubenturm, einer Karawanserei und einer Lehmziegelfestung) und zum Schluss noch zu den Türmen des Schweigens am Stadtrand von Yazd.

Kharanaq

Kharanaq
Kharanaq

Kharanaq
Panoramablick vom Dorf Kharanaq ins Tal hinab und auf die Felder

Kharanaq
Kharanaq

Kharanag, ein aufgegebenes Dorf, das sich langsam wieder in die Erde zurückverwandelt, aus der es gemacht wurde. Der Ort liegt ungefähr in 80 Kilometer Entfernung von Yazd auf der Strecke nach Tabas. Von den Mauern des alten Dorfes sieht man auf das bewässerte, grüne Tal hinab und man versteht sofort, warum ausgerechnet hier dieses Dorf entstand. Es liegt auf einem Felssporn über dem Tal, geschützt und mit gutem Überblick weit in die umgebende Wüste hinein.

Kharanaq
Kharanaq

Es ist schon ein Erlebnis, durch die immer noch vorhandenen kleinen Gassen, Hinterhöfe und Plätze zu schlendern.

KharanaqMan kann sich in dem Wirrwarr fast verlaufen. An manchen Stellen scheint es so, als seien die Menschen erst gestern ausgezogen in den moderneren Teil des Dorfes.

Kharanaq
Fußbodenheizung 

Kharanaq
Blick auf Kharanaq

Kharanaq

Kharanaq

Chak Chak

Heiliger Ort der Zoroastrer.

Aus kargen Bergen entspringt Wasser, Leben.

Meybod, eine Lehmziegelzitadelle.

In Meybod besuchte ich eine sehr schöne, gut restaurierte Karawanserei, in der sich neben einem kleinen Teppichmuseum für die hier hergestellten Zuluteppiche (die Besonderheit dieser Teppiche ist, dass sie beidseitig verwendet werden können) weitere zahlreiche Kunsthandwerker-Läden befinden.

Ganz in der Nähe der Karawanserei ist ein gut restaurierter Taubenturm zu besichtigen.

Hier nisteten zehntausende Tauben, deren Kot als Dünger verwendet wurde.

Zwei weitere Schönheiten, im Taubenturm fotografiert.

Die Türme des Schweigens befinden sich am südlichen Stadtrand von Yazd.

Ein Wasserspeicher, flankiert von Badgirs.

Bemerkenswert

Yazd – II

Bislang für mich die Stadt mit einem ganz besonderen orientalischen Flair.

Yazd

Keramik-Schale

Kunsthandwerkerin
Kunsthandwerkerin

Windturm – Badgir

Typischer Windturm in Yazd

Hier sieht man beim Schlendern durch die verwinkelten Gassen zahlreiche Windtürme, Moscheekuppeln und Minarette.

 

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Windtürme

Yazd ist eine typische Oasenstadt, in der seit vielen Jahrhunderten auf dem Weg zwischen den beiden großen Wüsten Irans, der Dascht-e-Kawir und der Dascht-e-Lut, in Karawansereien Rast gemacht und Handel getrieben wurde. Marco Polo berichtet von einem Besuch in Yazd.

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Die Windtürme sind eine geniale Erfindung der Vergangenheit, die ein angenehmes Leben in der Wüste ermöglichen. Diese Türme erinnern an Schornsteine, an deren oberem Ende vertikale Lufteinlassöffnungen vorhanden sind. Da in der Wüste eigentlich immer ein teils heftiger Wind weht, wird diese heiße Luft – egal aus welcher Himmelsrichtung sie kommt – eingefangen und durch ein ausgeklügeltes System in den Schornsteinen nach unten geleitet. Dort wird die noch heiße Luft (oft, aber nicht immer) über Wasserbecken geführt, kühlt dort ab, wird dann im Gebäude verteilt, sorgt für ein sehr angenehmes Raumklima und wird schließlich, nach allmählicher Erwärmung, wieder über Luftschächte in den Türmen abgeleitet.

Lufteinlassschächte in einem Windturm in Yazd
Lufteinlassschächte an einem Windturm in Yazd

Eine absolut geniale „Klimaanlage“, die ohne Energie (Strom) funktioniert und absolut geräuschlos arbeitet. Wie schrecklich sind dagegen moderne, meist lärmende elektrische  Klimaanlagen.

Yazd ist zugleich auch das Zentrum der zorostrischen Religion, deren „Türme des Schweigens“ man am südlichen Stadtrand besuchen kann.

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Türme des Schweigens

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Türme des Schweigens

Außerhalb von Yazd befindet sich das zoroastrische Heiligtum „Chak-Chak„, ein absolut sehenswerter Ort.

Chat-Chak
Chak-Chak

 

Die Stadt wird durch unterirdische „Qanate“ mit Wasser versorgt.

Bemerkenswert

Yazd – I

Schönheiten in Yazd
Schönheiten in Yazd

Iranische Schönheit in Yazd
Iranische Schönheit in Yazd

Die Busfahrt von Kerman nach Yazd dauerte insgesamt ca. 5 Stunden. Dieses mal wählte ich einen Standard-Bus aus. Die VIP-Busse fuhren erst nachmittags ab, so lange wollte ich nicht in Kerman verbringen.

Das Ticket kostete 17.000 Toman, weniger als 3€. Die Fahrt war auch deutlich unbequemer, statt 3 Sitzen nebeneinander waren es jetzt 4. Zudem eng und unkomfortabel.

Ein Hotel in Yazd hatte ich bereits vorab arrangiert. 20€ Einzelzimmer inkl. Toilette, Dusche und Frühstück.

Nach der Ankunft gleich ein erster kleiner Spaziergang und Treffen mit zwei sehr netten Begleiterinnen, die ich bereits in Kerman in meinem Hotel kennengelernt hatte.

Diese Stadt hat, ganz anders als Kerman, ein besonderes Flair. Viele verwinkelte kleine Gassen, die immer wieder neue, überraschende Anblicke bieten. Zahlreiche kleine Hotels, Cafés, Läden und Handwerker finden sich hier.

Und beeindruckend die vielen Badgirs (Windtürme), die sich über die meist kuppelförmigen Dächer erheben. Außerdem sind die Gassen auffallend sauber.

Abends eine beeindruckende Szenerie an Türmen, Kuppeln und geschäftigem Treiben.

Bemerkenswert

In der Kavir-e-Lut

Eine riesige Wüste, die sich bis in Richtung Afghanistan und Pakistan ausdehnt. Hier soll es die höchste jemals gemessene Temperatur auf der Erdoberfläche gegeben haben.

Befahrbar eigentlich nur während dieser Jahreszeit.

Am Abend meiner Ankunft hatte ich noch eine Tour organisieren können. Von Kerman nach Arg Rayen, eine alte Lehmziegelzitadelle, südlich an der Strecke nach Bam gelegen. Von dort weiter zu einer Gartenanlage, Shahzadeh Garden Mahan. Von dort aus zum nahe gelegenen Sufi-Schrein in Mahan, Shah Nematollah Vali Shrine, und schließlich über die Berge in die Wüste Lut.

Die Anlage Arg Rayen. Absolut sehenswert.

Bemerkenswert

Kerman

Bereits in Bandar Abbas versuchte ich mir eine Unterkunft in Kerman zu besorgen. Bei Ankunft in der Dunkelheit in einer fremden Stadt sich auf die Suche zu begeben, ist nicht so ganz angenehm.

Internet sei Dank konnte ich dieses Problem recht schnell lösen. 20€ inkl. Frühstück.

Die Busfahrt kostete 370.000 Rial, ca. 6 €, für 7 Stunden Fahrtzeit.

Die Fahrt im VIP-Bus, 3 Sitze in einer Reihe, verlief sehr angenehm.

In Kerman angekommen, ging es mit einem Privatwagen, dessen Fahrer sich zum Taxifahrer erklärte, zum Hotel.

Relativ zentral gelegen, altes Gebäude, das modernisiert wurde, der Besitzer spricht Deutsch.

Bemerkenswert

Shiraz – Quran-Tor

Quran-Gate
Quran-Gate, 360 Grad Aufnahme

Am Stadtausgang in Richtung Persepolis befindet sich das Quran-Tor.

360 Grad Foto

Quran-Gate
Quran-Gate

Am schönsten ist es, wenn man sich der Stadt von Persepolis aus nähert; dann kommt man vom Hochland, die Straße führt durch eine Engstelle hindurch hinab nach Shiraz. Früher befand sich das Tor zur Stadt in der Straßenmitte, inzwischen wurde es wegen des immer dichter werdenden Verkehrs und wegen der Verbreiterung der Straße an den Rand versetzt.

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Kreisverkehr mit Pfau vor dem Quran-Gate

Vor dem Tor befindet sich heute – wenn man von der Stadt kommt – ein Kreisverkehr, dessen Inneres, wie alle Plätze in Shiraz, sehr grün und gepflegt angelegt ist. Als ich das Tor besuchte war dieser Pfau zu sehen.

Oberhalb des Tores befindet sich das Mausoleum des Sufi-Dichters Khawju Kerman. Ein Besichtigung dieser Grabstätte ist nicht nur wegen der kühlen Höhle mit Wasser lohnenswert, sondern vor allem wegen des Teehauses, von dem aus man eine wunderbare Aussicht auf das Tal hinab zur Stadt Shiraz hat.

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Welche Wohltat muss das in früheren Jahrhunderten gewesen sein, nach langem und entbehrungsreichem Marsch durch die Wüste an diesem Punkt angekommen zu sein und auf das grüne Tal und die großartige Stadt mit ihren Türmen und Gärten hinabzusehen zu können!Ohne Titel

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Blick auf Shiraz

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Blick auf Shiraz – rechts das Grand Hotel Shiraz

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Leider befindet sich heute in unmittelbarer Nachbarschaft ein den Blick störender moderner Betonbau-Hotelkomplex; das Shiraz Gran Hotel.

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Shiraz Grand Hotel

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Blick auf Shiraz – 360 Grad Aufnahme

Bemerkenswert

Shiraz – Eram-Garten und Hafez-Mausoleum

Shiraz ist bekannt für seine Gärten. Einer der schönsten ist wohl der Eram-Garten, berühmt als Treffpunkt der Liebenden. Und tatsächlich…

Eram-Garten (Wikipedia)FlyerShiraz ist bekannt für seine Gärten. Einer der schönsten ist wohl der Eram-Garten, berühmt als Treffpunkt der Liebenden. Und tatsächlich, es liegt eine lächelnde, beschauliche, beschwingte Glückseligkeit in der Luft und ebenso über den meisten Besuchern. Zärtlichkeit und ein inneres Strahlen liegt auf vielen Gesichtern und im Verhalten der Menschen.Blumen. Eine liebevoll angelegte, das Auge überwältigende und gepflegte Farbenpracht überall.Wasser. Bassins, Wasserbecken, plätschernde Wasser, sind neben der Farbenpracht der Blumen ein wesentliches Element dieses Gartens.Duft. Über dem Garten liegt ein betörender Duft von Orangenblüten. Mit geschlossenen Augen könnte man sich durch den Garten riechen; es sind nicht nur die Orangenblüten, es sind die zahlreichen Düfte der vielen Blumen und Sträucher, die den Besucher wohlig umschweben.Wirklich wahr, ich habe in mir während der Stunden im Eram-Garten eine besondere Stimmung, Empfindsamkeit verspürt.Insgesamt habe ich den Garten 2 Mal besucht, einmal am Abend und an einem Vormittag.Im Eram-GartenAm Vormittag waren etliche Kindergruppen zu Besuch.Das Hafez-Mausoleum ist ein weiteres Highlight für jeden Shiraz-Besucher.Auch dies ist vor allem abends ein beliebtes Ziel. Während die Liebenden das Grab besuchen, ertönt aus den Lautsprechern Liebeslyrik von Hafez. Auch hier eine beeindruckende ruhige Heiterkeit.

Bemerkenswert

Besuch in Felidia – Valle del Cauca – Kolumbien

Am letzten Wochenende unternahmen wir gemeinsam mit einer seit vielen Jahrzehnten an der deutschen Schule tätigen Lehrerin und einem Kollegen Coras, der jetzt gemeinsam mit ihr in Cali angefangen hat, einen Ausflug in ein kleines Dorf, Felidia. Es befindet sich in den Bergen oberhalb Calis, auf dem Weg zur Hafenstadt Buenaventura.

In Felidia hatten wir Gelegenheit, ein kleines Privatmuseum mit indianischen Kunstgegenständen zu besuchen.
Beeindruckend die Formen und Farben. Bei etlichen der Gegenstände, die frühen Kulturen zuzuordnen sind, handelt es sich um Repliken.

Sobald man Cali verlässt und in die umliegenden Berge fährt, ändert sich das Klima. Die Luft wird spürbar besser und vor allem frischer. Von oben bietet sich jedes Mal ein phantastischer Ausblick ins Valle del Cauca und auf die Stadt Cali. (Weitere Fotos bei flickr)

Der Eingang ins Museum.

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Die Römerbrücke von Alcántara

25.5.2019

Heute ging es von Cáceres nach Ciudad Rodrigo (Karte bei Google Earth). Auf dem Weg nach Norden, immer entlang der Grenze zwischen Spanien und Portugal vorbei an den Weinanbaugebieten, besuchte

Römerbrücke Alcántara
Römerbrücke von Alcántara

ich die sich in einer beeindruckenden Landschaft befindenden Römerbrücke (Fotos bei flickr) von Alcántara (Wikipedia).

Die normannische Kathedrale von Monreale

Fotoalbum bei flickr

Der Kreuzgang von Monreale
Der Kreuzgang von Monreale

Monreale
Monreale – Wasserspeier

Auf der Fahrt von Palermo nach Segesta – meinem Tagesziel – besuchte ich die arabisch-normannische Kathedrale von Monreale, kurz oberhalb von Palermo gelegen.

Natürlich ein hochtouristischer Ort (ich gehöre ja auch dazu), aber auf jeden Fall sehenswert. Mich haben vor allem die Details des Kreuzgangs beeindruckt.

 

Filigrane Säulen mit großartigen Steinmetzarbeiten.
Zum Glück spielte sich der touristische Auftrieb vor allem in der Kathedrale ab, so dass ich in Ruhe durch den Kreuzgang schlendern und die Säulen bewundern konnte.

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Kreuzgang von Monreale, Sizilien

 

Palermo

Drei Tage in Palermo sind natürlich viel zu wenig, um auch nur annähernd die zahlreichen Kunstwerke und Eindrücke aufnehmen zu können.

Grabstätte Friedrich II, Staufer
Grabstätte Friedrich II – Stupor et horror mundi – Das Staunen und Schrecken der Welt


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Blick vom Hotel auf den Fährhafen
Blick vom Hotel auf den Fährhafen

Die Hotelunterkunft hatte ich noch bei der Abfahrt in Genua gebucht. Ibis Styles, sehr günstige Lage, direkt am Fährhafen mit Blick auf die Anleger. Sehr zentral gelegen, von hier aus lassen sich alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen. Außerdem relativ preisgünstig.

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20190404183920Schmutz und Schönheit – dicht beieinander.

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Panoramafoto

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Strassenszene in Hotelnähe

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Müll allerorten

 

Tag 4 – Von Rovereto nach Genua

Genua Fährhafen
Album bei flickr

Blick auf den Fährhafen Genua
Blick auf den Fährhafen Genua

Von Rovereto fuhr ich über die Autobahn recht schnell bis nach Genua. Der Himmel bezog sich langsam, aber es war immer noch trocken und sehr angenehm zu fahren.

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Die heutige Tagesetappe; Rovereto-Genua

Navigesteuert fuhr ich durch einige engere Strässchen in Genua, bis ich schließlich die richtige Einfahrt zum Fährhafen fand. Dort tauschte ich mein elektronisches Ticket in ein Papierticket um. Dann begann das lange Warten auf die Fähre.
So langsam wurde es kühler, der Himmel bezog sich und ich fürchtete schon es würde zuallerletzt noch regnen.

Schließlich fuhr die Fähre ein, die gesamte Warteschlange musste sich zu einem anderen als dem zuvor angekündigten Kai fahren und dann startete das Wunder:

Unendlich viele, viele, viele LKW´s und PKW´s entkrochen dem Bauch der Fähre. Ich vermutete schon irgendeinen Trick mit Kreisverkehr und so ähnlich um die Wartenden zu täuschen. Aber nein, tatsächlich es war unglaublich, was sich im Bauch der Fähre an Fahrzeugen verborgen hielt. Gefühlte viele Stunden später – es war inzwischen ziemlich kühl geworden – konnte ich endlich an Bord fahren, meine Kabine beziehen, duschen und mich schlafen legen.

Fährhafen Genua
Fährhafen Genua, Warten auf die Ankunft der Fähre

So, das war schon mal geschafft! Jetzt noch eine Seefahrt und dann rein nach Palermo und weiter rund um Sizilien!

Die Schiffskabine, Einzelbelegung
Die Schiffskabine, Einzelbelegung

 

Tag 5 – Auf See in Richtung Palermo

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Sonnendeck

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Das Hundedeck

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Eigenes Hundedeck und Zwinger

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Hundezwinger

 

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Sonnendeck

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Im Hafen von Palermo

Am Samstag, 30.3.2019, Abfahrt in Lüneburg abgefahren und jetzt, am Mittwochabend, 3.4.2019, bin ich bereits in Palermo eingetroffen!

Dieser Teil der Reise verlief vollkommen problemlos. Alles hat wunderbar geklappt! Die Jugendherbergen – Plothen in Thüringen und Mühldorf am Inn – habe ich jeweils unterwegs über eine App gebucht, ebenso die Unterkunft in Rovereto (booking.com – das preisgünstigste Angebot).

Das Wetter war wunderbar, kühle Vorfrühlingstage, trocken. Die Strassenverhältnisse ausgezeichnet und insgesamt sehr wenig Verkehr.

Wunderschön die Fahrt von Mühldorf am Inn über die Brennerautobahn nach Rovereto in Südtirol.

Blick auf Innsbruck
Kurze Rast bei Innsbruck

Rasthof am Brenner-Pass
Rasthof am Brenner-Pass