Bemerkenswert

Tag 3 – Von Mühldorf am Inn über den Brenner nach Rovereto

Tag 3 – Fahrt von Mühldorf am Inn über den Brennerpass nach Rovereto

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Die Fahrt über den Brenner verlief bei wunderbarstem Frühlingswetter sehr angenehm, entspannt, mit wenig Verkehr.

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Blick auf die Alpen
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„Pickerl“ zur Fahrt auf der Brennerautobahn angbracht
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Innsbruck
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Innsbruck
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Am Brennerpass
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Am Brennerpass
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Die Unterkunft in Rovereto

 

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Wandgemälde im Hotel in Rovereto
Bemerkenswert

Tag 1 – Abfahrt am 30.3.2019 von Lüneburg nach Plothen

Kilometerstand bei Abfahrt in Lüneburg: 34.832

Meine gefahrene Route Teil 1

Meine gefahrene Route Teil 2

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Tag 1 von Lüneburg zur Jugendherberge in Plothen

30.03.2019 KML-Datei für Google EarthFoto-Album bei flickr

Die am ersten Tag gefahrene Strecke kann mit diesem Link auf Google-Earth angesehen werden.

Karte der Fahrt von Lüneburg nach Genua

 

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Ein letzter Test vor dem endgültigen Start 29.3.2019
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Abfahrbereit am 30.3.2019 morgens
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Blick auf Lüneburg

Bei (fast) sommerlichen Temperaturen ging es heute von Lüneburg mit 411 gefahrenen Kilometern zur Jugendherberge Plothen in Thüringen.

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Zwei Freunde gaben mir „Geleitschutz“

Frühlingsblüten und -düfte besonders intensiv im Tal der Unstrut entlang der Weinberge. Insgesamt eine wunderschöne, ruhige Fahrt über Nebenstrassen bei frischen, aber angenehmen Temperaturen mit viel Sonnenschein.

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Kleine Pause unterwegs
Der erste Tag
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Jugendherberge Plothen

In der Jugendherberge war ich nahezu der einzige Gast, hatte ein eigenes Zimmer, ein sehr gutes Frühstück und fantastisch geschlafen.

Der Blick auf eine Wetter-App ergab, dass ich für die nächsten Tage, besonders bei der bevorstehenden Fahrt über den Brennerpass mit gutem Wetter – kein Schnee – rechnen konnte.

Daher entschloss ich mich jetzt die Fähre von Genua nach Palermo zu buchen.

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1 Person, 1 Motorrad, Doppelkabine außen zur alleinigen Benutzung
Bemerkenswert

Gorgan – Die Sinterterrassen von Badab Soort

Als ich mich noch zu Hause mit Gorgan und der Umgebung beschäftigte und Informationen sammelte, stieß ich unter anderem auf die Terrassen von Badab Soort.

Zu erreichen über eine 4-5stündige Anfahrt, zunächst entlang des Kaspischen Meeres und dann auf der Höhe von Sari, rein ins Gebirge. Die Route versprach spannend zu werden. Die Küstenebene ist sehr stark von Landwirtschaft geprägt, viel Grün, Wasser, Menschen auf den Feldern und relativ dicht besiedelt. Je weiter man ins Gebirge vordringt, desto stärker verändert sich das Bild; zunächst noch in den Tälern entlang der Flüsse, die aus dem Gebirge strömen, kleine Städte und Siedlungen. Je höher man kommt, desto karger und rauher wird die Landschaft. Die Straßen sind asphaltiert und ziemlich gut ausgebaut. Extrem kurvenreich.

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Auf der Fahrt ins Gebirge

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Auf der Fahrt ins Gebirge

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Auf der Fahrt ins Gebirge

Nach endloser Kurverei – mein Fahrer hatte ein ziemlich nervtötende Art zu fahren: immer Vollgas, bei hohen Drehzahlen, rasantes runterbremsen, beschleunigen, bremsen, sportlich, männlich eben – gelangten wir schließlich im Zielgebiet an.

Bemerkenswert

Tabas – Süd Chorasan, Iran

Fotos

Ich hatte mir vorgenommen nach Tabas zu fahren, obwohl der Ort in den einschlägigen Reiseführern wie Lonely Planet noch nicht einmal erwähnt wird.

Warum? Zunächst einmal reizen mich Wüsten. An keinem Ort sieht man so deutlich den Unterschied zwischen lebensfeindlicher Welt, Wüste, und Leben, Paradies, so deutlich wie in der Wüste. Soeben noch ist da die brennende Hitze, der heiße Atem des Wüstenwinds, dann gibt es etwas Wasser, schon (oft wie mit dem Lineal gezeichnet) ist dort Grün, sind dort Schatten spendende Sträucher oder Bäume, der Wind kühlt auf einmal und Vögel singen.

Diesen Gegensatz finde ich faszinierend; und wenn man sich dann noch im Iran befindet wo der Begriff Paradies seinen Ursprung hat und wo die Park- und Gartenkultur ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses ist, dann muss ich einfach in die Wüste fahren, um eben genau dies zu erleben.

Ein wenig Internet-Recherche bei der Vorbereitung der Reise und mir war klar, es gibt dort einen Canyon und heiße Quellen die ich unbedingt sehen muss.

Und es hat sich gelohnt.

Noch etwas Interessantes gibt es in der Nähe von Tabas zu sehen:

Die Reste des amerikanischen Versuchs der Geiselbefreiung „Eagle Claw„.

Ein merkwürdiger Ort. Einerseits mit Stacheldraht weiträumig umzäunt, andererseits gelangt man eben doch recht leicht auf das Gelände, kann dort problemlos herumspazieren, anfassen und fotografieren. Ich habe Iraner beobachtet wie sie herumliegende Metallteile durch die Gegend und in einen Flugzeugrumpf hineinwarfen. Irgendwie wurde ich auch den Eindruck nicht los, dass bei dieser Zurschaustellung sehr viel Inszenierung dabei ist. Die Helikopterrümpfe sahen frisch gestrichen und irgendwie arrangiert aus.

Dann habe ich noch Wüste erlebt so wie wir sie uns üblicherweise vorstellen: gewellte Sanddünen, an deren Kämmen der Wind Sandfahnen abreißt.

Bei der Abfahrt mit der Bahn von Tabas nach Mashad gab es im Bahnhof von Tabas noch eine wunderbare Musikvorstellung im Büro der Bahnhofspolizei.

Musik, wie sie auf der Polizeiwache im Bahnhof Tabas live gespielt wurde

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Musik-Video

Bemerkenswert

Isfahan – II

Fotos

Wenn ich sagen würde Isfahan ist das bisherige Highlight meiner Reise, dann geschähe Yazd ein Unrecht und vor allem Shiraz. Eigentlich kann und mag ich mich nicht entscheiden – muss das überhaupt sein, alle drei genannten Städte sind so oder so auf jeden Fall eine Reise wert? – aber dennoch liegt Isfahan auf meiner Rangliste ganz vorne.

Das ist vermutlich der wirklich beeindruckenden Gesamtkomposition geschuldet, es ist einfach von allem immer etwas Großartiges vorhanden: die zauberhaften, gepflegten, bunten, duftenden, blühenden Park- und Gartenanlagen zu beiden Seiten entlang des Flusses Zayandeh. In ihnen zu flanieren, sich einfach irgendwo hinzusetzen, den betörenden Duft der Blumen zu genießen, die Menschen zu betrachten, die gleichfalls entspannt und genießend schlendern oder einfach zwischen blühenden Sträuchern und den zahlreichen Blumenbeeten liegen, ist vielleicht das Zauberhafteste was diese Stadt zu bieten hat. Wenn dann noch die untergehende Sonne ihr warmes Licht über alles das legt und dann noch unter den Brückenbögen Gesang ertönt, ja dann könnte man wahrscheinlich einfach sitzenbleiben und still sein.

Und die Basare mit ihren Kunsthandwerkern, die eine die Augen blendende Pracht verstrahlen. Eigentlich meint man doch alles schon gesehen zu haben, um dann doch immer wieder stehenzubleiben, ein bislang noch nicht entdecktes Detail zu bewundern, noch einen Tee oder Café zu trinken, den zurückhaltenden Händlern zuzusehen, oder die Handwerker bei ihrer Arbeit zu bewundern.

Wie selbstverständlich wird man eingeladen bei der Arbeit zuzusehen.

Bemerkenswert

Isfahan – I

Die Busfahrt von Yazd nach Isfahan verlief sehr schnell und bequem. Sie dauerte 4 Stunden und es waren mit mir nur 3 Fahrgäste an Bord.

Die Landschaft ist eintönig, ebene, karge Wüste, nur gelegentlich unterbrochen von kleineren grünen Flecken und 1 oder 2 Städtchen.

Unterwegs überholten wir diesen deutschen Motorradfahrer.

Schon bei der Einfahrt in die Stadt waren sehr viele gepflegte Grünanlagen zu sehen. Eine moderne und sehr lebendige Stadt mit entsprechendem Strassenverkehr.

Die Fahrt mit dem Taxi zu meiner Unterkunft verlief sehr schnell, allerdings erst nach einer längeren Verhandlungsphase. Generell bewegen sich die Taxipreise innerstädtisch immer irgendwo im Bereich zwischen 8000 und höchstens und 20.000 Tomans, je nach geschätzter Entfernung und Verhandlungsgeschick und -laune.

Meist zeige ich einen 100.000 Rial-Schein und gut ist. Das entspricht ungefähr 1,50 €.

Die Unterkunft ist diesmal recht luxuriös, ein Appartement, das ich mir mit einer Textil-Designerin aus Slowenien teile.

Gefunden über homestay.com.

Bemerkenswert

Rund um Yazd – Kharanaq, Chak Chak, Meybod

Die heutige Tagestour rund um Yazd führte mich nach Kharanaq (ein verlassenes Dorf), Chak Chak (zarathustrische Pilgerstätte), Meybod (Dorf nördlich von Yazd mit einem sehenswerten Taubenturm, einer Karawanserei und einer Lehmziegelfestung) und zum Schluss noch zu den Türmen des Schweigens am Stadtrand von Yazd.

Kharanaq

Kharanaq
Kharanaq

Kharanaq
Panoramablick vom Dorf Kharanaq ins Tal hinab und auf die Felder

Kharanaq
Kharanaq

Kharanag, ein aufgegebenes Dorf, das sich langsam wieder in die Erde zurückverwandelt, aus der es gemacht wurde. Der Ort liegt ungefähr in 80 Kilometer Entfernung von Yazd auf der Strecke nach Tabas. Von den Mauern des alten Dorfes sieht man auf das bewässerte, grüne Tal hinab und man versteht sofort, warum ausgerechnet hier dieses Dorf entstand. Es liegt auf einem Felssporn über dem Tal, geschützt und mit gutem Überblick weit in die umgebende Wüste hinein.

Kharanaq
Kharanaq

Es ist schon ein Erlebnis, durch die immer noch vorhandenen kleinen Gassen, Hinterhöfe und Plätze zu schlendern.

KharanaqMan kann sich in dem Wirrwarr fast verlaufen. An manchen Stellen scheint es so, als seien die Menschen erst gestern ausgezogen in den moderneren Teil des Dorfes.

Kharanaq
Fußbodenheizung 

Kharanaq
Blick auf Kharanaq

Kharanaq

Kharanaq

Chak Chak

Heiliger Ort der Zoroastrer.

Aus kargen Bergen entspringt Wasser, Leben.

Meybod, eine Lehmziegelzitadelle.

In Meybod besuchte ich eine sehr schöne, gut restaurierte Karawanserei, in der sich neben einem kleinen Teppichmuseum für die hier hergestellten Zuluteppiche (die Besonderheit dieser Teppiche ist, dass sie beidseitig verwendet werden können) weitere zahlreiche Kunsthandwerker-Läden befinden.

Ganz in der Nähe der Karawanserei ist ein gut restaurierter Taubenturm zu besichtigen.

Hier nisteten zehntausende Tauben, deren Kot als Dünger verwendet wurde.

Zwei weitere Schönheiten, im Taubenturm fotografiert.

Die Türme des Schweigens befinden sich am südlichen Stadtrand von Yazd.

Ein Wasserspeicher, flankiert von Badgirs.

Bemerkenswert

Yazd – II

Bislang für mich die Stadt mit einem ganz besonderen orientalischen Flair.

Yazd

Keramik-Schale

Kunsthandwerkerin
Kunsthandwerkerin

Windturm – Badgir

Typischer Windturm in Yazd

Hier sieht man beim Schlendern durch die verwinkelten Gassen zahlreiche Windtürme, Moscheekuppeln und Minarette.

 

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Windtürme

Yazd ist eine typische Oasenstadt, in der seit vielen Jahrhunderten auf dem Weg zwischen den beiden großen Wüsten Irans, der Dascht-e-Kawir und der Dascht-e-Lut, in Karawansereien Rast gemacht und Handel getrieben wurde. Marco Polo berichtet von einem Besuch in Yazd.

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Die Windtürme sind eine geniale Erfindung der Vergangenheit, die ein angenehmes Leben in der Wüste ermöglichen. Diese Türme erinnern an Schornsteine, an deren oberem Ende vertikale Lufteinlassöffnungen vorhanden sind. Da in der Wüste eigentlich immer ein teils heftiger Wind weht, wird diese heiße Luft – egal aus welcher Himmelsrichtung sie kommt – eingefangen und durch ein ausgeklügeltes System in den Schornsteinen nach unten geleitet. Dort wird die noch heiße Luft (oft, aber nicht immer) über Wasserbecken geführt, kühlt dort ab, wird dann im Gebäude verteilt, sorgt für ein sehr angenehmes Raumklima und wird schließlich, nach allmählicher Erwärmung, wieder über Luftschächte in den Türmen abgeleitet.

Lufteinlassschächte in einem Windturm in Yazd
Lufteinlassschächte an einem Windturm in Yazd

Eine absolut geniale „Klimaanlage“, die ohne Energie (Strom) funktioniert und absolut geräuschlos arbeitet. Wie schrecklich sind dagegen moderne, meist lärmende elektrische  Klimaanlagen.

Yazd ist zugleich auch das Zentrum der zorostrischen Religion, deren „Türme des Schweigens“ man am südlichen Stadtrand besuchen kann.

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Türme des Schweigens

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Türme des Schweigens

Außerhalb von Yazd befindet sich das zoroastrische Heiligtum „Chak-Chak„, ein absolut sehenswerter Ort.

Chat-Chak
Chak-Chak

 

Die Stadt wird durch unterirdische „Qanate“ mit Wasser versorgt.

Bemerkenswert

Yazd – I

Die Busfahrt von Kerman nach Yazd dauerte insgesamt ca. 5 Stunden. Dieses mal wählte ich einen Standard-Bus aus. Die VIP-Busse fuhren erst nachmittags ab, so lange wollte ich nicht in Kerman verbringen.

Das Ticket kostete 17.000 Toman, weniger als 3€. Die Fahrt war auch deutlich unbequemer, statt 3 Sitzen nebeneinander waren es jetzt 4. Zudem eng und unkomfortabel.

Ein Hotel in Yazd hatte ich bereits vorab arrangiert. 20€ Einzelzimmer inkl. Toilette, Dusche und Frühstück.

Nach der Ankunft gleich ein erster kleiner Spaziergang und Treffen mit zwei sehr netten Begleiterinnen, die ich bereits in Kerman in meinem Hotel kennengelernt hatte.

Diese Stadt hat, ganz anders als Kerman, ein besonderes Flair. Viele verwinkelte kleine Gassen, die immer wieder neue, überraschende Anblicke bieten. Zahlreiche kleine Hotels, Cafés, Läden und Handwerker finden sich hier.

Und beeindruckend die vielen Badgirs (Windtürme), die sich über die meist kuppelförmigen Dächer erheben. Außerdem sind die Gassen auffallend sauber.

Abends eine beeindruckende Szenerie an Türmen, Kuppeln und geschäftigem Treiben.

Bemerkenswert

In der Kavir-e-Lut

Eine riesige Wüste, die sich bis in Richtung Afghanistan und Pakistan ausdehnt. Hier soll es die höchste jemals gemessene Temperatur auf der Erdoberfläche gegeben haben.

Befahrbar eigentlich nur während dieser Jahreszeit.

Am Abend meiner Ankunft hatte ich noch eine Tour organisieren können. Von Kerman nach Arg Rayen, eine alte Lehmziegelzitadelle, südlich an der Strecke nach Bam gelegen. Von dort weiter zu einer Gartenanlage, Shahzadeh Garden Mahan. Von dort aus zum nahe gelegenen Sufi-Schrein in Mahan, Shah Nematollah Vali Shrine, und schließlich über die Berge in die Wüste Lut.

Die Anlage Arg Rayen. Absolut sehenswert.

Bemerkenswert

Kerman

Bereits in Bandar Abbas versuchte ich mir eine Unterkunft in Kerman zu besorgen. Bei Ankunft in der Dunkelheit in einer fremden Stadt sich auf die Suche zu begeben, ist nicht so ganz angenehm.

Internet sei Dank konnte ich dieses Problem recht schnell lösen. 20€ inkl. Frühstück.

Die Busfahrt kostete 370.000 Rial, ca. 6 €, für 7 Stunden Fahrtzeit.

Die Fahrt im VIP-Bus, 3 Sitze in einer Reihe, verlief sehr angenehm.

In Kerman angekommen, ging es mit einem Privatwagen, dessen Fahrer sich zum Taxifahrer erklärte, zum Hotel.

Relativ zentral gelegen, altes Gebäude, das modernisiert wurde, der Besitzer spricht Deutsch.

Bemerkenswert

Shiraz – Quran-Tor

Quran-Gate
Quran-Gate, 360 Grad Aufnahme

Am Stadtausgang in Richtung Persepolis befindet sich das Quran-Tor.

360 Grad Foto

Quran-Gate
Quran-Gate

Am schönsten ist es, wenn man sich der Stadt von Persepolis aus nähert; dann kommt man vom Hochland, die Straße führt durch eine Engstelle hindurch hinab nach Shiraz. Früher befand sich das Tor zur Stadt in der Straßenmitte, inzwischen wurde es wegen des immer dichter werdenden Verkehrs und wegen der Verbreiterung der Straße an den Rand versetzt.

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Kreisverkehr mit Pfau vor dem Quran-Gate

Vor dem Tor befindet sich heute – wenn man von der Stadt kommt – ein Kreisverkehr, dessen Inneres, wie alle Plätze in Shiraz, sehr grün und gepflegt angelegt ist. Als ich das Tor besuchte war dieser Pfau zu sehen.

Oberhalb des Tores befindet sich das Mausoleum des Sufi-Dichters Khawju Kerman. Ein Besichtigung dieser Grabstätte ist nicht nur wegen der kühlen Höhle mit Wasser lohnenswert, sondern vor allem wegen des Teehauses, von dem aus man eine wunderbare Aussicht auf das Tal hinab zur Stadt Shiraz hat.

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Welche Wohltat muss das in früheren Jahrhunderten gewesen sein, nach langem und entbehrungsreichem Marsch durch die Wüste an diesem Punkt angekommen zu sein und auf das grüne Tal und die großartige Stadt mit ihren Türmen und Gärten hinabzusehen zu können!Ohne Titel

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Blick auf Shiraz

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Blick auf Shiraz – rechts das Grand Hotel Shiraz

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Leider befindet sich heute in unmittelbarer Nachbarschaft ein den Blick störender moderner Betonbau-Hotelkomplex; das Shiraz Gran Hotel.

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Shiraz Grand Hotel

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Blick auf Shiraz – 360 Grad Aufnahme

Bemerkenswert

Besuch in Felidia – Valle del Cauca – Kolumbien

Am letzten Wochenende unternahmen wir gemeinsam mit einer seit vielen Jahrzehnten an der deutschen Schule tätigen Lehrerin und einem Kollegen Coras, der jetzt gemeinsam mit ihr in Cali angefangen hat, einen Ausflug in ein kleines Dorf, Felidia. Es befindet sich in den Bergen oberhalb Calis, auf dem Weg zur Hafenstadt Buenaventura.

In Felidia hatten wir Gelegenheit, ein kleines Privatmuseum mit indianischen Kunstgegenständen zu besuchen.
Beeindruckend die Formen und Farben. Bei etlichen der Gegenstände, die frühen Kulturen zuzuordnen sind, handelt es sich um Repliken.

Sobald man Cali verlässt und in die umliegenden Berge fährt, ändert sich das Klima. Die Luft wird spürbar besser und vor allem frischer. Von oben bietet sich jedes Mal ein phantastischer Ausblick ins Valle del Cauca und auf die Stadt Cali. (Weitere Fotos bei flickr)

Der Eingang ins Museum.

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Tag 5 – Auf See in Richtung Palermo

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Das Hundedeck

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Eigenes Hundedeck und Zwinger

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Hundezwinger

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Im Hafen von Palermo

Am Samstag bin ich in Lüneburg abgefahren und jetzt, am Mittwochabend, bin ich bereits in Palermo eingetroffen!

Dieser Teil der Reise verlief vollkommen problemlos. Alles hat wunderbar geklappt! Die Jugendherbergen habe ich jeweils unterwegs über eine App gebucht, ebenso die Unterkunft in Rovereto (booking.com – das preisgünstigste Angebot).

Tag 4 – Von Rovereto nach Genua

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Mein Ziel ist an diesem Tag der Hafen von Genua. Hier fährt die Fähre um 22:30 h ab nach Genua.

Also – nicht lange über Nebenstrecken fahren, sondern möglichst zügig auf der Autobahn nach Genua.

Blick auf den Fährhafen Genua
Blick auf den Fährhafen Genua

 

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362,4 km – Die heutige Tagesetappe

 

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Warten auf die Ankunft der Fähre

Natürlich war ich viel zu früh im Fährhafen eingetroffen, was zur Folge hatte, dass ich endlose Stunden beim Motorrad verbringen musste, bis die Fähre schließlich eintraf. Das Entladen dauerte gefühlt mindestens einen halben Tag.

Unglaublich welche Mengen an LKW und PKW aus dem Schiffsbauch gekrochen kamen! Inzwischen kamen dunkle Regenwolken auf und ich befürchtete schon – nachdem die Fahrt bislang bei wunderbarstem Frühlingssonnenschein verlaufen war – auf den letzten Metern, ohne Schutz vom Regen überrascht zu werden.

Aber alles ging gut. Es wurde nur windig und kalt.

 

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Endlich – die Fähre trifft ein
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Endlich – Die Laderampen öffnen sich

Rauf auf die Fähre, Gepäck runter vom Motorrad, endlose Treppen und diverse Fahrstühle später beziehe ich endlich meine Kabine. Geschafft!

 

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Meine Doppelkabine – Einzelbelegung
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Duschen und dann ins Bett