Autor: Mit dem Motorrad in Südamerika
Ausflug nach Zapallar
Heute haben wir uns einen PKW gemietet, 53 € all inclusive. Macht aus unserer Sicht Sinn, da wir ansonsten nur sehr umständlich und vor allem zeitraubend die Küste nördlich von Valparaiso besuchen könnten.
Von Valparaiso aus fuhren wir über Viña del Mar und einige kleinere Orte an der Küste bis nach Zapallar, von dort aus wieder zurück.
Kurz hinter Viña sind Wanderdünen und Seelöwen zu sehen. Letztere riecht man schon von weitem…
Valparaiso
Laguna de Cejar – Baden in der Salzwüste

Heute Nachmittag unternahmen wir eine Tour in die Salzwüste südlich von San Pedro; dort gibt es eine interessante Lagune , Laguna Cejar, und zwei „Meeraugen“ zu sehen.
In der Lagune kann man schwimmen, genauer gesagt, lässt man sich vom salzhaltigen Wasser tragen, ähnlich wie im Toten Meer in Israel. Schwimmen geht nicht.
Die „Meeraugen“ sind zwei kreisrunde Löcher inmitten der Lagune, die von kaltem Grundwasser (Süßwasser) gespeist werden, hier kann man wunderbar Schwimmen. Es ist wirklich ein sehr beeindruckendes Erlebnis in dieser Landschaft mit vielen Vulkankegeln am Horizont, inmitten einer Salzwüste zu schwimmen….




El Tatio – Geysire
Heute Morgen ging es um 4 Uhr in der Frühe los zu den auf ca. 4400 m Höhe gelegenen Geysiren. Dort, direkt an der argentinischen Grenze, kann man in Thermalquellen baden.
Warme Jacken sind während der nächtlichen Busfahrt absolut notwendig, geht es doch recht schnell rauf auf 4000 m. Kälte sind wir aus dem immer heißen Cali nicht mehr gewohnt. Schlafend schaukelten wir auf einer guten, kurvenreichen Piste nach oben.
Valle de la Luna
San Pedro ist ein viel besuchtes hochtouristisches Ziel in der Atacama-Wüste. Wir haben uns ohne langes Suchen heute bei einem der zahlreichen Tour-Anbieter für drei Touren angemeldet.
Heute nachmittag ab 16.00 h geht es ins Mondtal – besonders schön, um dort den Sonnenuntergang zu erleben.
Wir hatten Glück; eine kleine, überschaubare Gruppe mit netten Teilnehmern und einem freundlichen, zurückhaltenden Führer.
Grundsätzlich sind wir beide nicht unbedingt „massenkompatibel“, daher sind wir besonders froh, dass wir Glück mit der Tour-Auswahl hatten.
Die Fahrt ins Mondtal ist wirklich lohnenswert!

San Pedro de Atacama

Nach der Ankunft in Antofagasta hatten wir einige Stunden Aufenthalt am Busbahnhof, bevor es nach San Pedro de Atacama weiterging.
Wir hatten bereits in Cali einen Inlandsflug mit der Skyairlines.cl von Santiago nach Antofagasta gebucht. Von der Hafenstadt Antofagasta ging es dann mit dem Bus weiter über Calama nach San Pedro. Ein Busticket im Voraus via Internet zu buchen ist leider aus dem Ausland nicht möglich, da beim Kauf der Karten eine chilenische Personalausweisnummer (RUT) verlangt wird. Diese kann man sich zwar (illegal) im Internet besorgen, allerdings ist dann spätestens bei der Eingabe der Kreditkartendaten Schluss. Schon ein etwas merkwürdiges Geschäftsmodell, dass Touristen keine Busfahrkarten online kaufen können. Allerdings war unser Hotel in Santiago sehr hilfreich, indem es die Karten beim „Fahrkarten-Schalter um die Ecke“ besorgt hatte.
Die „Rennerstrecke“ nach San Pedro ist gerne mal ausgebucht, deshalb war uns angesichts der geringen Zeit, die uns zur Verfügung stand, eine Sitzplatzreservierung im voraus wichtig.
Nach kurzem Aufenthalt am Busbahnhof in Antofagasta ging es dann weiter.
Kurz nachdem man die Stadt verlassen hat – die übrigens einen recht runtergekommenen Eindruck machte – beginnt die Landschaft sich zu verändern. Wüste, ein fast nahtloser Übergang. Soeben noch Häuser und direkt anschließend kahle, karge Landschaft.
Was wir während der Busfahrt an Landschaft aus dem Fenster sehen konnten war schon viel versprechend.





Antofagasta
…unterwegs in Santiago 4
Was uns vor allem auffiel in Santiago:
Keine Waffen!!!
Natürlich sieht man auch hier – allerdings nur vereinzelt – Wachpersonal in Geschäften und Einkaufszentren.
Sehr dezent und wenig auffallend. Das Wachpersonal trägt keine (!) Waffen. In Cali stehen überall, an jedem Eingang, an jeder Ecke, an jedem Parkplatz, mit dicken Revolvern und beeindruckenden Schrotflinten bewaffnete Sicherheitskräfte herum. An jeder Kreuzung und überall sonst unübersehbar ist die Polizei präsent. Das Militär und die Polizei führen täglich – oft auf einer Straße mehrfach hintereinander – schwer bewaffnete Kontrollen durch.
In Bezug auf die öffentliche Sicherheit ist zumindest dem Augenschein nach, Cali im Vergleich zu Santiago ein verdammt heißes Pflaster.
In Santiago nutzen die Menschen z. B. die öffentlichen Parkanlagen ohne Angst, liegen auf den Rasenflächen oder Parkbänken, dösen oder schlafen.
In Cali undenkbar.
Wir hatten hier in keinem Moment ein Gefühl der Angst oder Unsicherheit.
…unterwegs in Santiago 3
Heute ging es erst mal in ein riesiges Shopping-Center, Mall Parque Arauco.
Hier gibt es einige Ausrüstungsgeschäfte, die unter anderem warme Kleidung, Schlafsäcke und ähnliches anbieten. Dinge, die wir in Cali nicht bekommen können. Wer kauft in Cali schon warme Kleidung???
Da wir morgen nach San Pedro de Atacama weiterreisen werden und es dort nachts und morgens doch recht frisch sein kann, kauften wir für Cora eine warme Funktionsjacke.
Die Shopping-Mall befindet sich in der Nähe von „Sanhattan“, dem Bankenviertel.
Zumindest in Hamburg ist mir an Größe, Eleganz und Vielzahl des Angebots keine vergleichbare Mall bekannt.

Nach dem „Beute machen“ fuhren wir mit der Metro zurück ins Zentrum und gingen im Mercado Central essen. Der Markt ist bekannt für sein großes Angebot an Fischspezialitäten.


























































