Was uns vor allem auffiel in Santiago:
Keine Waffen!!!
Natürlich sieht man auch hier – allerdings nur vereinzelt – Wachpersonal in Geschäften und Einkaufszentren.
Sehr dezent und wenig auffallend. Das Wachpersonal trägt keine (!) Waffen. In Cali stehen überall, an jedem Eingang, an jeder Ecke, an jedem Parkplatz, mit dicken Revolvern und beeindruckenden Schrotflinten bewaffnete Sicherheitskräfte herum. An jeder Kreuzung und überall sonst unübersehbar ist die Polizei präsent. Das Militär und die Polizei führen täglich – oft auf einer Straße mehrfach hintereinander – schwer bewaffnete Kontrollen durch.
In Bezug auf die öffentliche Sicherheit ist zumindest dem Augenschein nach, Cali im Vergleich zu Santiago ein verdammt heißes Pflaster.
In Santiago nutzen die Menschen z. B. die öffentlichen Parkanlagen ohne Angst, liegen auf den Rasenflächen oder Parkbänken, dösen oder schlafen.
In Cali undenkbar.
Wir hatten hier in keinem Moment ein Gefühl der Angst oder Unsicherheit.
Schlagwort: Chile
…unterwegs in Santiago 3
Heute ging es erst mal in ein riesiges Shopping-Center, Mall Parque Arauco.
Hier gibt es einige Ausrüstungsgeschäfte, die unter anderem warme Kleidung, Schlafsäcke und ähnliches anbieten. Dinge, die wir in Cali nicht bekommen können. Wer kauft in Cali schon warme Kleidung???
Da wir morgen nach San Pedro de Atacama weiterreisen werden und es dort nachts und morgens doch recht frisch sein kann, kauften wir für Cora eine warme Funktionsjacke.
Die Shopping-Mall befindet sich in der Nähe von „Sanhattan“, dem Bankenviertel.
Zumindest in Hamburg ist mir an Größe, Eleganz und Vielzahl des Angebots keine vergleichbare Mall bekannt.

Nach dem „Beute machen“ fuhren wir mit der Metro zurück ins Zentrum und gingen im Mercado Central essen. Der Markt ist bekannt für sein großes Angebot an Fischspezialitäten.
…unterwegs in Santiago 2
Nach der Silvesternacht, die wir auf dem Dach unseres Hochhauses im 24. Stock verbrachten brachen wir erst am späten Vormittag auf.
Die Stadt ist ruhig, fast alle Läden, Restaurants, etc. sind geschlossen. Zu Fuß gingen wir am Rio Mapocho entlang in Richtung „Sanhattan“, so wird hier das Bankenviertel genannt. Ursprünglich ironisch gemeint, hat sich der Begriff inzwischen eingebürgert.
(Fotojournal)

Brunnen zur Erinnerung an 150 Jahre deutsche Einwanderung

Entlang des Flusses gibt es viel Kunst zu entdecken. Besonders interessant der „Skulpturenpark“.
…unterwegs in Santiago 1
Besichtigung der Innenstadt. Plaza de Armas, Kathedrale und natürlich die Moneda. In der Moneda hat sich bei Pinochets Putsch 1973 der gewählte Präsident Allende erschossen. Auf eine Fotografie des Standbilds von Allende, das sich direkt vor dem Palast befindet, habe ich verzichtet. Es sieht einfach scheußlich aus. Wen es interessiert, kann hier klicken.Kaum an dem Palast angekommen, wurden wir wieder Zeugen eines militärischen Schauspiels. Die Jungens traten schon etwas koordinierter auf, als ihre Kollegen vor dem Präsidentenpalast in Bogotá 😉 Aber wer einmal die Wachablösung an der Stalinallee vor dem „Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus“ in Ostberlin gesehen hat mit Schellenbaum und Adler usw., ….. (Ich fand das ziemlich widersinnig, vor dem Mahnmal Militaristen aufmarschieren zu sehen)
Wachablösung vor der Moneda
Ausflug auf den Cerro San Cristobal. Leider ist die Zahnradbahn – Funicular – nicht in Betrieb…Stattdessen stand ein kostenloser Bus-Shuttle zur Verfügung, der uns auf den Hausberg hinauf brachte. Von oben bietet sich ein fantastischer Blick auf die Stadt und das Umland.
Der Hügel erhebt sich ca. 300 m über das Niveau der umgebenden Stadt.
In der Nähe des Gipfels befindet sich eine kleine Kapelle, hier hielt der Papst Joh. Paul II eine Messe vor über 350.000 Besuchern.
Die Maria wurde zum 50igsten Jahrestag der Verkündung des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis errichtet.
Die Bergstation der Zahnradbahn (leider außer Betrieb bei unserem Besuch)
Kerzenspenden und Fürbitten
Santiago de Chile
Heute In der Frühe trafen wir nach einem ruhigen Flug in Santiago de Chile ein.
Wir werden einige Tage in Santiago verbringen, dann nach Antofagasta fliegen und vor dort aus weiter nach San Pedro de Atacama reisen.
Wieder zurück wollen wir Valparaiso und Viña del Mar besuchen.
Der heutige Tag fing schon recht vielversprechend an. Wir sind mitten im Zentrum in einem kleinen Apartment untergekommen. Im 24. Stockwerk befindet sich auf dem Dach ein Swimmingpool, von dem aus sich ein phantastischer Blick auf die City und die schneebedeckten Kordillieren bietet.

Der blaue Punkt ist der Standort unserer Unterkunft
Nach kurzer Mittagspause brachen wir zu einem ersten Rundgang auf. Ganz in der Nähe besuchten wir zuerst den Cerro Santa Lucia, ein kleiner Felsrücken mit schöner Parkanlage, der ca. 65 m über die Stadtebene hinausragt. Die folgenden Fotos stammen von dort. Beeindruckend die verglasten Fassaden der Hochhäuser, in denen sich die Umgebung spiegelt.
Anschließend fuhren wir mit der Metro nach Los Dominicos, ein Markt für Kunsthandwerk.
Der Tag war anstrengend, wir haben sehr viel zu Fuß erkundet, jede Menge Eindrücke aufgenommen und als wir diese Katze sahen, beschlossen wir irgendwo noch gut essen zu gehen und dann zurück ins Appartement.



































































