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An dieser Stelle sei noch einmal auf den Grundlagenartikel „Paarproblematik“ hingewiesen.
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Für den heutigen Tag haben wir uns ein Auto gemietet, um damit in die Anden in Richtung argentinischer Grenze zu fahren. Nach kurzer Orientierung in der riesigen Stadt, fanden wir doch recht schnell den Weg raus in die Berge.
Die Straßenverhältnisse in Santiago sind ausgezeichnet und auch die Straße rauf in die Anden ist sehr gut ausgebaut.





Oben erwartete uns ein Skigebiet, das derzeit noch weiter ausgebaut wird. Ein Anblick, wie aus den Alpen gewohnt, nur etwas höher und nur knapp eine Fahrstunde von einer Großstadt entfernt.

Morgens bei Valparaiso im Pazifik baden und nachmittags bei Santiago Skifahren! Kein ganz schlechtes Angebot….


Schnee gab es zwar nicht, aber viele Liftanlagen, die auf ein großes Skigebiet schließen lassen.

Kaum angekommen, konnten wir auch schon die Condore starten sehen. Drei der Vögel saßen auf dem Dach eines Hotelkomplexes und stürzten sich von dort aus in die Tiefe. Beeindruckende Flieger! Absolut ruhig und gleichmäßig, nahezu ohne Flügelbewegungen ziehen sie ihre Bahnen.



Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.
Hier ist ein Auszug:
600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.500 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 8 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.
Wir sind wieder in Santiago. Für unseren letzten Tag vor unserem Rückflug nach Cali am Sonntag haben wir ein Auto gemietet. Wir wollen in die Berge in Richtung argentinischer Grenze fahren, um dort (hoffentlich) Schnee und vielleicht auch Kondore zu sehen.
Santiago ist eine sehr moderne, reiche Stadt mit einer ausgezeichneten Infrastruktur. Metro und Busse bringen die Menschen schnell und günstig an jeden Ort.
Die südlichen Stadtteile liegen an den Ausläufern der Anden, hier steigt das Land sanft in Richtung der Berge an, so dass man dort aus recht bequem auf die Hochhäuser im Stadtzentrum sehen kann. Dies ist die Wohngegend der Reichen.
Übrigens:
Hier lebte Erich und lebt noch Margot Honecker, letztere wird ja mit einer Rente der Bundesanstalt gut versorgt. „Margot Honecker gibt Maueropfern Mitschuld“, Spiegel.
In Santiago gibt es zahlreiche, supermoderne Einkaufszentren. Wir nutzten die Gelegenheit und aßen im „Sushi-Blues“ natürlich Sushi bis zum Abwinken.
Im Zentrum der Stadt gibt es einen wunderschönen überdachten Markt, El Mercado Central.
Hier kann man vor allem ausgezeichnet Fisch essen, zumindest so lange man das Restaurant Donde Augusto meidet, das in sämtlichen Reiseführern hochgelobt wird. Nepp und schlecht!
Apropos, wir haben nicht einen Bezahlvorgang erlebt, der ohne betrügerische Absicht war. „Ja, wir versuchen zu betrügen, aber nur ein klein wenig, weil es uns peinlich ist.“ So ein Chilene, den wir darauf ansprachen.
Wirklich im Vergleich zu Cali auffallend. Auch sind die Menschen in Santiago, obwohl offensichtlich wesentlich reicher als die in Cali, schlechter bis schmuddelig und nachlässig gekleidet. Mürrisch außerdem, was uns dann wieder an Deutschland erinnerte.
In Cali wird – besonders in der Damenwelt – sehr, sehr viel Wert auf Schönheit gelegt.
Heute haben wir uns einen PKW gemietet, 53 € all inclusive. Macht aus unserer Sicht Sinn, da wir ansonsten nur sehr umständlich und vor allem zeitraubend die Küste nördlich von Valparaiso besuchen könnten.
Von Valparaiso aus fuhren wir über Viña del Mar und einige kleinere Orte an der Küste bis nach Zapallar, von dort aus wieder zurück.
Kurz hinter Viña sind Wanderdünen und Seelöwen zu sehen. Letztere riecht man schon von weitem…

Heute Nachmittag unternahmen wir eine Tour in die Salzwüste südlich von San Pedro; dort gibt es eine interessante Lagune , Laguna Cejar, und zwei „Meeraugen“ zu sehen.
In der Lagune kann man schwimmen, genauer gesagt, lässt man sich vom salzhaltigen Wasser tragen, ähnlich wie im Toten Meer in Israel. Schwimmen geht nicht.
Die „Meeraugen“ sind zwei kreisrunde Löcher inmitten der Lagune, die von kaltem Grundwasser (Süßwasser) gespeist werden, hier kann man wunderbar Schwimmen. Es ist wirklich ein sehr beeindruckendes Erlebnis in dieser Landschaft mit vielen Vulkankegeln am Horizont, inmitten einer Salzwüste zu schwimmen….




Heute Morgen ging es um 4 Uhr in der Frühe los zu den auf ca. 4400 m Höhe gelegenen Geysiren. Dort, direkt an der argentinischen Grenze, kann man in Thermalquellen baden.
Warme Jacken sind während der nächtlichen Busfahrt absolut notwendig, geht es doch recht schnell rauf auf 4000 m. Kälte sind wir aus dem immer heißen Cali nicht mehr gewohnt. Schlafend schaukelten wir auf einer guten, kurvenreichen Piste nach oben.
San Pedro ist ein viel besuchtes hochtouristisches Ziel in der Atacama-Wüste. Wir haben uns ohne langes Suchen heute bei einem der zahlreichen Tour-Anbieter für drei Touren angemeldet.
Heute nachmittag ab 16.00 h geht es ins Mondtal – besonders schön, um dort den Sonnenuntergang zu erleben.
Wir hatten Glück; eine kleine, überschaubare Gruppe mit netten Teilnehmern und einem freundlichen, zurückhaltenden Führer.
Grundsätzlich sind wir beide nicht unbedingt „massenkompatibel“, daher sind wir besonders froh, dass wir Glück mit der Tour-Auswahl hatten.
Die Fahrt ins Mondtal ist wirklich lohnenswert!
