Calama – Chuquicamata – Potosi

Wir sind inzwischen nach Paracas, Nazca, Arica, Iquique, Calama, San Pedro de Atacama, Salar de Uyuni in Potosi, Bolivien eingetroffen.
Sobald es wieder eine bessere Internet-Verbindung gibt, werde ich ausführlich berichten.
Leider ist WIFI sehr selten und Internet-Cafes suche ich nur ungern auf.
Morgen haben wir eine Einfahrt in eine Mine im Cerro Rico, dem Silberberg, geplant.
Der Einstieg in die Mine liegt auf 4500 m Höhe. Staubschutzmasken haben wir uns bereits in einer Apotheke gekauft.

Aber jetzt erst einmal ein Bericht über unseren Besuch in Chuquicamata, der größten offenen Kupfermine der Erde.

 

20130715-185617.jpg

Einer der LKWs in der Kupfermine bei Calama, Chile. Der LKW transportiert 400 Tonnen (!) Gestein. Die Räder haben einen Durchmesser von 4 Meter und kosten 40.000 US-Dollar. Die Lebensdauer der Reifen beträgt ca. 8 Monate.

 

 

Der LKW kostet ca. 5 Mio. US-Dollar. Der Hersteller ist die Firma Liebherr aus Ehingen an der Donau. Muldenkipper.

Video bei Vimeo

Videos bei Google Fotos

Chuquicamata
Lkw in der Kupfermine. Bitte die Größenverhältnisse beachten!!!!

 

 

 

Die Fahrt vom Grund der Mine bis an die Erdoberfläche geht auf spiralförmigen Pisten über zahlreiche Terrassen und dauert mit einem vollbeladenen LKW mindestens  1 Stunde. Der Motor des LKWs verbraucht in dieser Zeit ca. 3 Liter Diesel pro Minute.

Chuquicamata
Die verschiedenen Terrassen und die Pisten, auf denen die riesigen LKW´s fahren, sind hier ganz gut zu sehen.

Das Loch in der Erdoberfläche – das größte von Menschenhand geschaffene Loch in der Erdoberfläche – hat eine Länge von ungefähr 5,2 km, eine Breite von 3 km und eine Tiefe von 1.200 m. Hier werden ca. 15% der Weltkupferproduktion gefördert. Pro Jahr werden hier ca. 300.000 Tonnen Kupfer produziert.

Panoramafoto
Das größte von Menschenhand geschaffene Loch in der Erdoberfläche.

Fotos bei flickr

 

Für Cora

Video

HD-Video. Bitte Sound einschalten.

Es gilt das bekannte Passwort (Bitte beim Autor erfragen; nur für private Nutzung).

PS
An dieser Stelle sei noch einmal auf den Grundlagenartikel „Paarproblematik“ hingewiesen.

Condore bei Santiago

Für den heutigen Tag haben wir uns ein Auto gemietet, um damit in die Anden in Richtung argentinischer Grenze zu fahren. Nach kurzer Orientierung in der riesigen Stadt, fanden wir doch recht schnell den Weg raus in die Berge.

Die Straßenverhältnisse in Santiago sind ausgezeichnet und auch die Straße rauf in die Anden ist sehr gut ausgebaut.

Fuchs am Straßenrand
Fuchs am Straßenrand
Fuchs am Straßenrand
Fuchs am Straßenrand
...kurz hinter Santiago
…kurz hinter Santiago

IMG_3434

Gletscher in der Ferne
Gletscher in der Ferne
Gletscher in der Ferne
Gletscher in der Ferne

Oben erwartete uns ein Skigebiet, das derzeit noch weiter ausgebaut wird. Ein Anblick, wie aus den Alpen gewohnt, nur etwas höher und nur knapp eine Fahrstunde von einer Großstadt entfernt.

Anden
Anden

Morgens bei Valparaiso im Pazifik baden und nachmittags bei Santiago Skifahren! Kein ganz schlechtes Angebot….

Skigebiet mit Hotelanlagen in der Ferne
Skigebiet mit Hotelanlagen in der Ferne
Skigebiet mit Hotelanlagen
Skigebiet mit Hotelanlagen

Schnee gab es zwar nicht, aber viele Liftanlagen, die auf ein großes Skigebiet schließen lassen.

IMG_1862 IMG_1863 IMG_1864 IMG_1865 IMG_3427 IMG_3429 IMG_3430 IMG_3431

IMG_3432

 -

Kaum angekommen, konnten wir auch schon die Condore starten sehen. Drei der Vögel saßen auf dem Dach eines Hotelkomplexes und stürzten sich von dort aus in die Tiefe. Beeindruckende Flieger! Absolut ruhig und gleichmäßig, nahezu ohne Flügelbewegungen ziehen sie ihre Bahnen.

...auf dem Hoteldach
…auf dem Hoteldach
 -
 -

…wieder in Santiago – Rückblick

Wir sind wieder in Santiago. Für unseren letzten Tag vor unserem Rückflug nach Cali am Sonntag haben wir ein Auto gemietet. Wir wollen in die Berge in Richtung argentinischer Grenze fahren, um dort (hoffentlich) Schnee und vielleicht auch Kondore zu sehen.

Santiago ist eine sehr moderne, reiche Stadt mit einer ausgezeichneten Infrastruktur. Metro und Busse bringen die Menschen schnell und günstig an jeden Ort.
Die südlichen Stadtteile liegen an den Ausläufern der Anden, hier steigt das Land sanft in Richtung der Berge an, so dass man dort aus recht bequem auf die Hochhäuser im Stadtzentrum sehen kann. Dies ist die Wohngegend der Reichen.
Übrigens:
Hier lebte Erich und lebt noch Margot Honecker, letztere wird ja mit einer Rente der Bundesanstalt gut versorgt. „Margot Honecker gibt Maueropfern Mitschuld“, Spiegel.

In Santiago gibt es zahlreiche, supermoderne Einkaufszentren. Wir nutzten die Gelegenheit und aßen im „Sushi-Blues“ natürlich Sushi bis zum Abwinken.

Im Zentrum der Stadt gibt es einen wunderschönen überdachten Markt, El Mercado Central.

20130116-172635.jpg

20130116-172721.jpg

Hier kann man vor allem ausgezeichnet Fisch essen, zumindest so lange man das Restaurant Donde Augusto meidet, das in sämtlichen Reiseführern hochgelobt wird. Nepp und schlecht!
Apropos, wir haben nicht einen Bezahlvorgang erlebt, der ohne betrügerische Absicht war. „Ja, wir versuchen zu betrügen, aber nur ein klein wenig, weil es uns peinlich ist.“ So ein Chilene, den wir darauf ansprachen.
Wirklich im Vergleich zu Cali auffallend. Auch sind die Menschen in Santiago, obwohl offensichtlich wesentlich reicher als die in Cali, schlechter bis schmuddelig und nachlässig gekleidet. Mürrisch außerdem, was uns dann wieder an Deutschland erinnerte.
In Cali wird – besonders in der Damenwelt – sehr, sehr viel Wert auf Schönheit gelegt.

San Pedro de Atacama

Ankunft in Antofagasta
Ankunft in Antofagasta

Nach der Ankunft in Antofagasta hatten wir einige Stunden Aufenthalt am Busbahnhof, bevor es nach San Pedro de Atacama weiterging.
Wir hatten bereits in Cali einen Inlandsflug mit der Skyairlines.cl von Santiago nach Antofagasta gebucht. Von der Hafenstadt Antofagasta ging es dann mit dem Bus weiter über Calama nach San Pedro. Ein Busticket im Voraus via Internet zu buchen ist leider aus dem Ausland nicht möglich, da beim Kauf der Karten eine chilenische Personalausweisnummer (RUT) verlangt wird. Diese kann man sich zwar (illegal) im Internet besorgen, allerdings ist dann spätestens bei der Eingabe der Kreditkartendaten Schluss. Schon ein etwas merkwürdiges Geschäftsmodell, dass Touristen keine Busfahrkarten online kaufen können. Allerdings war unser Hotel in Santiago sehr hilfreich, indem es die Karten beim „Fahrkarten-Schalter um die Ecke“ besorgt hatte.
Die „Rennerstrecke“ nach San Pedro ist gerne mal ausgebucht, deshalb war uns angesichts der geringen Zeit, die uns zur Verfügung stand, eine Sitzplatzreservierung im voraus wichtig.
Nach kurzem Aufenthalt am Busbahnhof in Antofagasta ging es dann weiter.
Kurz nachdem man die Stadt verlassen hat – die übrigens einen recht runtergekommenen Eindruck machte – beginnt die Landschaft sich zu verändern. Wüste, ein fast nahtloser Übergang. Soeben noch Häuser und direkt anschließend kahle, karge Landschaft.

Was wir während der Busfahrt an Landschaft aus dem Fenster sehen konnten war schon viel versprechend.

...unterwegs nach San Pedro de Atacama
…unterwegs nach San Pedro de Atacama

 

Blick aus dem Busfenster
Blick aus dem Busfenster

 

"Sandmalereien"
„Sandmalereien“ entlang der Panamericana

 

Blick aus dem Busfenster
Blick aus dem Busfenster

 

...bei Calama
…bei Calama

20130103-222252.jpg

20130120-211103.jpg

20130120-211117.jpg

20130120-211137.jpg

20130120-211151.jpg

20130120-211221.jpg

20130120-211234.jpg