Cuenca – koloniale Stadt im Süden Ecuadors

19.06.-20.06.2013

Auf Cuenca war ich ganz besonders gespannt. Eine Stadt mit ca. 300.000 Einwohnern und einer sehr schönen Altstadt im Kolonialstil, Weltkulturerbe der UNESCO seit 1999.

Das Album dieses Reisetages – 20.06.2013 – befindet sich hier:

Fotos bei flickr

Ingapirca – Inkafestung im Süden Ecuadors

19.06.2013

Streckenübersicht (PDF)

Fahrtstrecke (Google Maps)

Auf der Strecke von Quito nach Cuenca liegt etwas abseits der Straße eine wirklich beeindruckende Inkafestung, Ingapirca.

Es handelt sich hierbei um die größte Inkaruine in Ekuador. Ganz erstaunlich, wie sorgfältig und passgenau die Rundmauern (!) konstruiert sind. Die Anlage befindet sich auf einem Plateau, das weit sichtbar in ein Tal hineinreicht.

Das Album dieses Tages – 19.06.2013 – befindet sich hier:

Fotos bei flickr

 

 

 

 


Die Festung liegt etwas abseits der Straße. Die Abzweigung befindet sich im Ort El Tambo. Dort gibt es eine Sehenswürdigkeit für Eisenbahnfreunde.

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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca
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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca
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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca
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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca
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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca
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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca
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Touristischer Schienenbus bei Ingapirca

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Quito

17.06. – 19.06.2013

Da ich im Mai bereits in Quito war, hier nur einige Fotos.

Im Altstadtviertel La Ronda besuchte ich einen Hutmacher, der mir mit großer Freude sein Handwerk vorführte, erklärte und selbstverständlich mit noch größerer Freude einen Hut verkaufte. Das Ergebnis sehr ihr unten.

Cora ist zwar der festen Überzeugung, dass ich nun mal absolut keinen „Hutkopf“ habe, aber was soll es, sie kann den Kauf ja nicht verhindern. Mir jedenfalls gefällt gefällt der Sombrero. Urteilt selbst….

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Fahrt von Ipiales zum Mittelpunkt der Welt und nach Quito

17.06.2013

Die kolumbianische Grenzstadt Ipiales ist nicht wirklich interessant. Ein kaltes und regnerisches Städtchen, wirklich nur zum Übernachten und schnell wieder weg geeignet.

Abends hatte ich noch Hunger und fuhr mit dem Taxi vom etwas abseits gelegenen Hotel in die Innenstadt, in der Erwartung dort noch irgendein Restaurant zu finden. Außer den üblichen Broilerbuden (Hähnchen vom Grill und Fritten) gab es dort nichts….

Als mir das Publikum auf der Plaza dann doch etwas komisch vorkam, bin ich schnell wieder ins Hotel zurück. Ich konnte beobachten wie die Polizei ziemlich rigoros gegen einige Gestalten vorging; Tütchen und sonstiges Zeug wurden schnell in die Grünanlagen geworfen.

Die Grenzabfertigung am nächsten Morgen war wider Erwarten wenig aufregend. Wenn ich mal vom Schlangestehen und Hin- und Herlaufen zwischen Zoll, Immigration und wieder Zoll absehe. Um in Südamerika mit dem eigenen KFZ herumreisen zu können ist ein spezielles Papier notwendig, das von den jeweiligen Automobilclubs ausgestellt wird. Es dient vor allem dem Eigentumsnachweis. Die größte Sorge der Länder besteht wohl offensichtlich darin, dass ein Fahrzeug illegal eingeführt wird. Ein ziemlich aufwendiger und mit Kosten verbundener Prozess dieses Papier zu erhalten. Warenverkehr über die Grenze wird so natürlich erschwert. Diese Papiere haben auch nur eine begrenzte Laufzeit und müssen dann immer wieder kostenpflichtig erneuert werden.

Direkt hinter der Grenze befindet man sich in einem spürbar (in meinem Fall vor allem erfahrbar) anderen Land. Die Straßen sind hervorragend ausgebaut, kein Müll links und rechts der Straßen, kleine gepflegte Ortschaften, keine bewaffneten Sicherheitskräfte allgegenwärtig wie in Kolumbien; auch ist die Bereitschaft sich an Verkehrsregeln zu halten deutlich ausgeprägter.

Von Tulcán (Grenzort auf der ecuadorianischen Seite) nach Quito sind es ca. 250 km. Also im Prinzip recht schnell zurückgelegt.

Unterwegs unternahm ich einen kleinen Abstecher zum Lago Cuicocha (Meerschweinchensee). Cui oder auch Cui Cui, Meerschweinchen sind eine sehr beliebte Speise. Wenn man so ein Meerschweinchen auf dem Teller liegen sieht, kommt allerdings sehr schnell der Gedanke auf, ob es sich hierbei nicht auch um eine Ratte handeln könnte.

 

La Mitad del Mundo – Der Mittelpunkt der Welt

Am nordwestlichen Stadtrand von Quito gibt es den Mittelpunkt der Welt (Äquatormonument) zu besichtigen.

 

Fahrt von Cali nach Ipiales (Grenze zu Ecuador)

16.06.2013

Streckenübersicht (PDF)

Fahrtstrecke (Google Maps)

So, heute soll es endlich losgehen!

Neue Reifen für das Auto (hinten) sind montiert, Ölwechsel und ein Generalcheck sind durchgeführt, die „Caja Fuerte“ ist montiert, der kleine Tagesrucksack gepackt und verstaut. Ein Reservekanister mit 5,3 Gallonen (20 ltr.) ist mit an Bord. Stimmung und Gesundheit ok.

Diese schwere Metallkiste habe ich mir extra bauen lassen. Genau an den Kofferraum angepasst.
Diese schwere Metallkiste habe ich mir extra bauen lassen. Genau an den Kofferraum angepasst.
Die Kiste besteht aus zwei ineinandergesteckten Elementen. Leicht ein- und ausbaubar.
Die Kiste besteht aus zwei ineinandergesteckten Elementen. Leicht ein- und ausbaubar.

Für den ersten Tag habe ich mir als Ziel den Grenzübergang Kolumbien/Ecuador vorgenommen. Eine zeitlich recht anspruchsvolle Strecke, zwar nur ca. 450 km, die haben es allerdings  in sich, wie fast immer in Kolumbien. Die Strecke von Cali bis Popayán ist ziemlich gut ausgebaut, also asphaltiert und im Prinzip problemlos zu fahren. Unterwegs gibt es etliche Mautstationen und viel Militär- und Polizeikontrollen. Das Übliche eben.

Strecke im Überblick
Strecke im Überblick

Allerdings ist Autofahren in Kolumbien in keiner Weise zu vergleichen mit dem Fahren in Europa. Im Prinzip fährt jeder so, wie es ihm gerade in den Sinn kommt, also mehr oder weniger regellos. Blinker haben außer eines netten Lichteffekts keine Bedeutung. Es ist ein Fehler sich auf eine Fahrtrichtungsanzeige zu verlassen! Hinzu kommt eine wegen der gebirgigen Region teils abenteuerliche Streckenführung. Vom abenteuerlichen Fahrverhalten vieler Verkehrsteilnehmer will ich hier nicht weiter erzählen.

Ach ja, die Straßen sind Transporträume für jeden und alles: Viehtrieb, Handkarren, Fußgänger, Radfahrer, Mopedfahrer, schwere Lkw´s, usw………

Fotos bei flickr

 

In den Minen von Potosi

Gestern haben wir eine 5-stündige Tour durch die Minen am Cerro Rico, Potosi unternommen.
Fotos und ausführlicher Bericht folgen.
Hier nur so viel:
Wer wissen will was Kinderarbeit, Selbstausbeutung und katastrophale Arbeits- und Lebensbedingungen bedeuten, dem sei diese Besichtigung empfohlen.

Fotos bei flickr

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In den Minen von Potosi

Calama – Chuquicamata – Potosi

Wir sind inzwischen nach Paracas, Nazca, Arica, Iquique, Calama, San Pedro de Atacama, Salar de Uyuni in Potosi, Bolivien eingetroffen.
Sobald es wieder eine bessere Internet-Verbindung gibt, werde ich ausführlich berichten.
Leider ist WIFI sehr selten und Internet-Cafes suche ich nur ungern auf.
Morgen haben wir eine Einfahrt in eine Mine im Cerro Rico, dem Silberberg, geplant.
Der Einstieg in die Mine liegt auf 4500 m Höhe. Staubschutzmasken haben wir uns bereits in einer Apotheke gekauft.

Aber jetzt erst einmal ein Bericht über unseren Besuch in Chuquicamata, der größten offenen Kupfermine der Erde.

 

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Einer der LKWs in der Kupfermine bei Calama, Chile. Der LKW transportiert 400 Tonnen (!) Gestein. Die Räder haben einen Durchmesser von 4 Meter und kosten 40.000 US-Dollar. Die Lebensdauer der Reifen beträgt ca. 8 Monate.

 

 

Der LKW kostet ca. 5 Mio. US-Dollar. Der Hersteller ist die Firma Liebherr aus Ehingen an der Donau. Muldenkipper.

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Chuquicamata
Lkw in der Kupfermine. Bitte die Größenverhältnisse beachten!!!!

 

 

 

Die Fahrt vom Grund der Mine bis an die Erdoberfläche geht auf spiralförmigen Pisten über zahlreiche Terrassen und dauert mit einem vollbeladenen LKW mindestens  1 Stunde. Der Motor des LKWs verbraucht in dieser Zeit ca. 3 Liter Diesel pro Minute.

Chuquicamata
Die verschiedenen Terrassen und die Pisten, auf denen die riesigen LKW´s fahren, sind hier ganz gut zu sehen.

Das Loch in der Erdoberfläche – das größte von Menschenhand geschaffene Loch in der Erdoberfläche – hat eine Länge von ungefähr 5,2 km, eine Breite von 3 km und eine Tiefe von 1.200 m. Hier werden ca. 15% der Weltkupferproduktion gefördert. Pro Jahr werden hier ca. 300.000 Tonnen Kupfer produziert.

Panoramafoto
Das größte von Menschenhand geschaffene Loch in der Erdoberfläche.

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