
Hier, auf der Südhalbkugel, ist derzeit Winter. Die letzten Kilometer auf der Panamericana nach Lima führten daher durch einen unangenehm dichten Nebel.
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Chavin de Huantar
Huaraz, Peru
Surfer in Huanchaco bei Trujillo, Peru
Chan-Chan und die Huaca del Sol
Kurz vor Trujillo liegt eine ganz aus Adobe (Lehmziegeln) erbaute riesige Stadt, die vermutlich einmal bis zu 100.000 Einwohnern Platz geboten haben soll.
Von Chan-Chan ist heute leider, vor allem wegen des Baumaterials, nicht mehr allzu viel zu sehen. Das was noch zu sehen ist, ist allerdings beeindruckend.
Hier nur wenige Bilder. Die Internetverbindung ist leider unterirdisch. Bald mehr.







Von Loja, Ecuador nach Paita, Peru
Die Straßen im Süden Ecuadors sind sehr, sehr gut ausgebaut. Unterwegs bieten sich großartige Blicke auf die grüne Sierra, wunderschöne, sehr gepflegte, saubere kleine Dörfer mit freundlichen Menschen.
Die Straße verläuft immer wieder tief hinunter in Schluchten, um auf der anderen Seite dann wieder steil anzusteigen.
Eine wirklich sehr schöne Strecke!!!





Am Grenzübergang nach Peru sind einige kleinere Formalitäten (Überprüfung der Papiere des KFZ, Abschluss einer Versicherung für Peru, etc.) zu erledigen und dann geht es recht schnell rüber nach Peru.

Direkt hinter der Grenze ändert sich die Landschaft sehr schnell, weg von dem Grün Ecuadors zu einem trockenen, sandigen Wüstenton.


Auch auf dieser Seite der Grenze ist die Straße immer noch gut ausgebaut. Allerdings werden die Schlaglöcher so nach und nach zahlreicher. Insgesamt sehr gut zu fahren.
Touristen-Schienen-Bus bei Ingapirca
Im Süden Ecuadors
Inzwischen bin ich in einem kleinen Ort, Catamayo, ca. 3 Autostunden vor der peruanischen Grenze eingetroffen.
Die Fahrt von Cuenca bis Loja war spektakulär!
Über phantastisch ausgebaute Strassen ging es immer wieder mal eben auf fast 4000 m Höhe hinauf und dann mal wieder über schier endlose Kurven runter auf ca. 2000 m Höhe.

Unterwegs besuchte ich die Ruinen von Ingapirca, eine der drei Stätten des Inkareiches mit einem oval geformten Mauer. Die beiden anderen sind der Sonnentempel in Cuszco und in Macchu Picchu.
Unterwegs – Fahrt von Cali nach Lima
Am Sonntag ging es endlich los. Mit dem Auto von Cali über Quito, Ecuador nach Lima, Peru. Eine Strecke von etlichen 1000 Kilometern liegt vor mir, entlang der Vulkankette in Ecuador und dann immer weiter nach Süden auf der PanAmericana an der peruanischen Pazifikküste bis Lima.
Vielleicht werde ich in Peru noch einen kleinen Abstecher nach Huaraz im Santa-Tal unternehmen. Dort gibt es eine grandiose, gletscherbedeckte Gipfelkette in der Nähe des höchsten Berges von Peru, dem Huascaran, zu bewundern.
Für den Kofferraum habe ich mir extra eine „Caja Fuerte“, eine massive , abschließbare Metallkiste bauen lassen. Zwei neue Geländereifen hinten, ein Ölwechsel noch und los geht’s.
Auf diese Tour freue ich mich sehr. Besonders gespannt bin ich auf die Strecke in Ecuador, dort soll es wunderbare Nationalparks mit schneebedeckten Vulkanbergen zu sehen geben. Neben Quito will ich mir im Süden des Landes auf jeden Fall die Stadt Quenca ansehen. Neben Quito ein weiteres koloniales Weltkulturerbe.
Gespannt bin ich auch auf meine Strecke in Peru. Vor allem deshalb, weil ich den gesamten Norden entlang der Küste und auch einen großen Teil der Sierra im Jahr 1979/80 auf einer mehrmonatigen Reise mit dem Rucksack zum Teil getrampt und auf LKWs bereist habe.
Geplant ist in etwa folgender Fahrtverlauf:
Cali – Ipiales (Grenzübergang Von Kolumbien nach Ecuador)
Ipiales – Quito
Quito – Cotopaxi – Baños
Baños – Quenca
Quenca – Loja
Loja – Macará (Grenzübergang von Ecuador nach Peru)
Macará – Paita (kleiner Hafen in der Sechura-Wüste)
Paita – Trujillo
Trujillo – Chimbote oder Huaraz in der Sierra
vielleicht von Huaraz ein Abstecher über die Sierra Nevada nach Chavin de Huantar
Lima
…und der Regen nimmt kein Ende!
Inzwischen haben wir immer weitere undichte Stellen in unserem Haus. Hinterherwischen macht schon keinen Sinn mehr, der Regen ist wirklich zu stark und langanhaltend. Auch für hiesige Verhältnisse offensichtlich ungewöhnlich. Und das soll den Voraussagen nach noch etliche Tage oder gar Wochen anhalten….
Schuld daran ist natürlich der El Niño oder La Niña oder wie das Wetterphänomen zur Zeit gerade genannt wird. Selbst in den besseren Wohngegenden fällt mehr oder weniger regelmäßig der Strom aus, stehen die Straßen unter Wasser und nichts geht mehr.
Überflutete Straßen bieten den Vorteil, dass man die Schlaglöcher – und die sind hier wirklich zahlreich und von beeindruckender Größe – nicht mehr sieht; entweder man kennt den Weg und die zugehörigen Löcher, oder es rumst.
Hinzu kommt, dass ab heute ein Gipfeltreffen der Pazifik-Allianz in Cali stattfindet. Zum Gipfel kommen Delegationen aus zahlreichen Ländern: Kanada, Guatemala, Costa Rica, Panama, Uruguay, Mexiko, Kolumbien, Peru, Chile, Spanien, Australien, Neuseeland, Japan. Ziel dieser Allianz soll es sein, ähnlich wie in der EU, einen einheitlichen Wirtschaftsraum mit Freizügigkeit für Personen, Waren und Kapital zu schaffen.
Wie auch immer: ziemlich hehre Ziele. Allerdings frage ich mich schon wie z.B. Freizügigkeit im Verkehr zwischen den Ländern hergestellt werden soll, wenn diese schon innerhalb etlicher Mitgliedsstaaten mehr als eingeschränkt, im Prinzip für große Bevölkerungsteile und in vielen Regionen nicht vorhanden ist….
Auf jeden Fall gibt die Polizei und die Armee hier ganz großes Kino. An jeder, an wirklich jeder Kreuzung sind mindestens 2-3 oder noch mehr Polizisten und/oder Militärs zu sehen. Letztere schwerbewaffnet. Die ohnehin schon hohe Kontrolldichte im Straßenverkehr hat noch einmal zugenommen, was natürlich den sowieso schon ziemlich zähen Verkehrsfluss vielfach zum Erliegen bringt. Und dann auch noch die Sintflut…..
Zurück zu den undichten Stellen: Morgen soll aber ganz bestimmt der Handwerker kommen. Jetzt aber wirklich! Den Begriff Handwerker streiche ich mit sofortiger Wirkung aus meinem Sprachschatz, zumindest insoweit wie damit ein hiesiger Handwerker gemeint sein sollte. Es handelt sich dabei meist um eine selbsternannte Fachkraft, die unter Anwendung empirischer Methoden so vor sich hinwerkelt. Nach unserem Verständnis vom Ergebnis her einfach grauenvoll. Immer nett und freundlich aber einfach (nein:vielfach) inkompetent.

















































