Bogotá – Wachablösung vor dem Präsidentenpalast

Zufällig konnten wir das Schauspiel der Wachablösung vor dem Präsidentenpalast in Bogotá beobachten. Sind das nicht Pickelhauben????
Übrigens….
Hier ein Zitat von Albert Einstein:
Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.

Danke Wolfgang.

Besuch in Bogotá

Seid Montagabend befinden wir uns in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens.
Bericht folgt.
Zunächst einige Fotos.

Der zentrale Platz der Republik, Plaza Bolívar im Stadviertel La Candelaria.

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Panoramafoto

Beliebt ist das Taubenfüttern, entsprechend sieht es auf dem Platz auch aus. Hat wohl vor allem mit meinem ganz persönlichen Empfinden zu tun. Fliegende Ratten um mich herum sind mir ziemlich zuwider.

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Das Denkmal des Befreiers, Simon Bolívar, ist leider etwas derangiert

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An der Nordostecke der Plaza befindet sich die „Casa del Florero“, das Museum des 20. Juli 1810. Der Ausgangspunkt des Befreiungskampfes gegen das spanische Mutterland. Ein hübsches koloniales Haus mit Holzgalerie und kleinem Innenhof.

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Blick aus dem Innenhof auf die Kathedrale

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Museo del Oro – Das Goldmuseum

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Neben den zahlreichen Goldexponaten gibt es noch weitere fantastische Fundstücke.

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Besuch in der Kaffeezone

Am Wochenende – der heutige Montag war ein Feiertag – unternahmen wir einen Ausflug in die Kaffeezone. Armenia, Pereira und das Thermalbad von Santa Rosa de Cabal.
Untergekommen waren wir in einer recht schönen Finca „El bosque del Saman„.

Die Hinfahrt ging recht schnell, so ca. 3 – 4 Stunden. Sehr gut ausgebaute, fast autobahnähnliche Strasse.

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Je mehr wir uns der Kaffeezone näherten desto grüner und hügeliger wurde die Landschaft. Die Häuser wurden zunehmend farbenprächtiger, es fehlten weitgehend die strombewehrten Stacheldrahtzäune und Wachpersonal. Diese Gegend gilt als eine der sichersten in Kolumbien. Dem Augenschein nach können wir das bestätigen.
Willis Jeeps gehören hier zum Straßenbild dazu.

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Sie werden als Fahrzeug und Lastesel für alles eingesetzt. Der Wettbewerb „Wie viel Menschen passen in und auf einen Willys?“ ist im Straßenbild nicht ungewöhnlich.

Am Sonntag besuchten wir die Termales de Santa Rosa.

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Hier kommt das Wasser mit ca. 70 Grad aus dem Berg, eine heiß-kalte Erfahrung! Nach der ersten Viertelstunde wurde uns leicht schummrig und zum Abschrecken stellten wir uns unter den Wasserfall. Wirklich sehr erfrischend!

Auf der Rückfahrt zu unserem Finca-Hotel besuchten wir Salento. Ein hübsches, kleines Dorf mit der typischen Architektur der Gegend. Ein absoluter touristischer Anziehungspunkt, mit vielen kleinen Kunstgewerbeläden, Restaurants, Kneipen mit Billardsalon und an diesem Wochenende absolut überlaufen.

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Auf der Rückfahrt sahen wir am Strassenrand folgende in Fels gehauene Skulpturen:

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Panoramafoto

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Änderung des Blog-Passwortes

Demnächst werden wir für das Passwort für unseren Blog ändern.
Wir informieren Euch rechtzeitig.

Falls wir jemanden vergessen sollten, oder der Zugriff aus irgend einem Grund nicht mehr funktioniert, dann schreibt uns bitte eine kurze Mail.

Besuch in Felidia – Valle del Cauca – Kolumbien

Am letzten Wochenende unternahmen wir gemeinsam mit einer seit vielen Jahrzehnten an der deutschen Schule tätigen Lehrerin und einem Kollegen Coras, der jetzt gemeinsam mit ihr in Cali angefangen hat, einen Ausflug in ein kleines Dorf, Felidia. Es befindet sich in den Bergen oberhalb Calis, auf dem Weg zur Hafenstadt Buenaventura.

In Felidia hatten wir Gelegenheit, ein kleines Privatmuseum mit indianischen Kunstgegenständen zu besuchen.
Beeindruckend die Formen und Farben. Bei etlichen der Gegenstände, die frühen Kulturen zuzuordnen sind, handelt es sich um Repliken.

Sobald man Cali verlässt und in die umliegenden Berge fährt, ändert sich das Klima. Die Luft wird spürbar besser und vor allem frischer. Von oben bietet sich jedes Mal ein phantastischer Ausblick ins Valle del Cauca und auf die Stadt Cali. (Weitere Fotos bei flickr)

Der Eingang ins Museum.

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Quemada – Verbrennung

Gelegentlich fühle ich mich ins Ruhrgebiet der 60-iger Jahre zurückversetzt. An manchen Tagen regnet es Rußpartikel vom Himmel.
Ursache sind die hier üblichen Verbrennungen von Laub, Ernteresten und Wald.
In aller Regel kann ich bei meinen Spaziergängen täglich von den Höhen aus mindestens 5-8 Brände gleichzeitig beobachten. Schon auf meiner allerersten Reise nach Südamerika 1979 konnte ich vom Flugzeug aus im Amazonasgebiet riesige Brände beobachten. Brandrodung ist immer noch weit verbreitet. 1999 erlebte ich tagelang dichten, beißenden Qualm über Santa Cruz, im Amazonas-Tiefland von Bolivien.

Was nicht passt, das wird verbrannt….

Hierzu eine kleine Geschichte, die ich kürzlich beobachten konnte:

Bei meiner morgendlichen „Hunderunde“ rund um die Condominios in unserer Nachbarschaft konnte ich beobachten, wie ein Bewohner eines der wirklich reichen, reichen Häuser dem selbsternannten Straßenfeger etwas Geld in die Hand drückte. Der Straßenreiniger ist ein älterer Mann, er wohnt offensichtlich in einer der „wilden“ (illegalen) Siedlungen flussaufwärts. Er bettelt auch schon mal gerne um Alkohol. Sein Broterwerb, oder vielmehr die Nische, die er für sich entdeckt hat, besteht darin, dass er deutlich sichtbar mit großem Aufwand in wahrer Sisyphusarbeit an der Straße rumfegt. Laub von links nach rechts oder umgekehrt…. Oder nach Auftrag die Pferdeäpfel aufklaubt und entsorgt. Dafür gibt es dann hin und wieder etwas Geld.

Jetzt aber zum Verbrennen. Wohin mit dem Laub? Natürlich an den Straßenrand ins Unterholz und anzünden. Direkt vor diesem reichen, reichen Wohnhaus kokelte also über viele Tage hinweg das Laub, mit einem wirklich barbarischen Gestank. Der Rauch und mit ihm der Gestank zog direkt von der Straße zum reichen, reichen Wohnhaus. Ich dachte, na ja, der wird sich schon beschweren. Nein, nichts dergleichen. Mich würde der Gestank zum Wahnsinn treiben! Störte die Bewohner aber offensichtlich nicht. Gehört vielleicht irgendwie dazu? Hier brennt es so oft und deutlich riechbar, dass es scheinbar keiner Aufregung wert ist.

Die Fotos auf dieser Seite, wie auch auf allen anderen, sind mit dem iPhone 4S aufgenommen. Panorama- oder Landschaftsfotos sind entsprechend von keiner guten Qualität.

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Parque Zoológico de Cali

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Gemeinsam mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Zoos besuchte ich kürzlich den „Parque Zoológico de Cali“
Gleich am Eingang befindet sich ein Vortragssaal, in dem eine Dauervorführung über die Blattschneiderameisen stattfindet.
Zufälligerweise habe ich eine Prozession dieser Ameisen am Tag zuvor gefilmt.

Ein hübscher, kleiner Zoo, direkt am Rio Cali gelegen, sehr schön angelegt auf einer Fläche von immerhin 25 Hektar. Auf jeden Fall einen Besuch Wert.

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Santa Marta


Am Donnerstag flogen wir in den Urlaub nach Santa Marta. Morgens um 8:05 h Abflug in Cali nach Medellin, dort 3 h Aufenthalt und dann weiter nach Santa Marta an der Karibikküste.
Untergekommen sind wir in der Hotelanlage „Irotama„.

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Die gesamte Anlage erstreckt sich über insgesamt ca. 1 km Länge am Strand entlang südlich von Santa Marta.
Sie besteht aus mehreren Hotels, einer wunderschönen Parkanlage, einem See an dem Iguanas leben und einem herrlichen Sandstrand.
Inmitten des Gartens, geschützt durch Bäume und Sträucher gibt es „Villas“, freistehende kleine Wohneinheiten; in einer dieser Villen wohnen wir. Sehr ruhig.

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Der Kindle-Touch ist auch am Strand dabei. Ein hervorragendes Gerät! In Cali deutschsprachige Literatur zu erwerben ist nahezu unmöglich. Dank Internet kann ich auch die aktuellste Literatur kaufen und Lesen. Nach anfänglicher Eingewöhnungszeit möchte ich den Kindle nicht mehr missen. Die Lesequalität ist ausgezeichnet, der Strombedarf äußerst gering und es lassen sich tausende von Büchern leicht transportieren.

Im Amazon Kindle-Shop findet man inzwischen auch Fachliteratur und fast alle Bücher der Spiegel-Bestsellerliste. Auf jeden Fall sollte man bei der Verwendung eines E-Book Lesegerätes die Software Calibre runterladen.

Der Amazon-Shop und die enge Anbindung des Kindle an diesen ist kein wirklicher Nachteil. Auch mit DRM versehene Ebooks, die in anderen Shops erworben werden, lassen sich auf dem Kindle installieren und lesen (Fragen hierzu bitte direkt an mich).

Auch kann ich weiterhin beim Buchhändler meines Vertrauens – Buchhandlung Perl in Lüneburg – Bücher kaufen, zumindest Ebooks.

Leser aus Lüneburg:

Support your local dealer!!! Kauft bei Perl, sehr, sehr gute Beratung, ausgesprochen freundlich; die MitarbeiterInnen besorgen sofort jedes Buch. Außerdem macht es Spaß in der Buchhandlung herumzustöbern. Was ist eine Innenstadt ohne Buchhandlung? Anfassen, stöbern, reinlesen. Das vermisse ich wirklich!!! Und gleichzeitig kaufe ich im Internet Ebooks…? Die Lösung muss sich der Buchhandel schon selbst einfallen lassen.

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Der Autor liest.

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Panoramafoto vom Dach des Irotama-Hotels

In den Tagen unseres Aufenthaltes in Santa Marta haben wir die Hotelanlage nicht einmal verlassen – und wir haben überhaupt kein schlechtes Gewissen dabei! Es war recht anstrengend neben den vielen schönen Stellen am Strand, sich jeden Morgen und jeden Abend wieder aufs Neue für ein Restaurant entscheiden zu müssen 😉

Beim Schlendern durch den Park begegneten uns außerdem seltsame Tiere:

Dies Tier konnten wir leider nicht finden, dafür dieses: